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Wenn unerträglich wird die Last – greift er
Hinauf getrosten Muthes in den Himmel
Und holt herunter seine ew’gen Rechte,
Die droben hangen unveräußerlich
Und unzerbrechlich, wie die Sterne selbst. – –
– Der alte Urstand der Natur kehrt wieder,
Wo Mensch dem Menschen gegenübersteht –
Zum letzten Mittel, wenn kein andres mehr
Verfangen will, ist ihm das Schwert gegeben. –
– – – – – – – –

Und auf dem Boden dieses Rechts, das Ihr nicht wegleugnen könnt, weil sein Codex in jeder Menschenbrust offen aufgeschlagen da liegt, geht euer Mörder Tell in der Glorie des Heros durch die Jahrtausende, so lange Clio noch eine Tafel beschreibt.




Empfohlene Zitierweise:
Joseph Meyer: Meyer’s Universum, oder Abbildung und Beschreibung des Sehenswerthesten und Merkwürdigsten der Natur und Kunst auf der ganzen Erde. Achter Band. Bibliographisches Institut, Hildburghausen, Amsterdam, Paris, Philadelphia 1841, Seite 160. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Meyers_Universum_8._Band_1841.djvu/168&oldid=- (Version vom 5.7.2025)