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Glockenzeichen brauste es in vielstimmigen Chor durch die Halle:
„Nun zu guter Letzt bringen wir dir jetzt
auf die Wandrung das Geleite ...“
Mitten hinein ließ der rotleuchtende Bahnhofsvorsteher, nach einigen Augenblicken rücksichtsvollen Zögerns, den schrillen Abfahrtspfiff ertönen, noch ein väterliches Behüt’ Dich Gott! und ein Kuß vom herzensguten Doktor zum Wagenfenster herein und der Zug setzte sich in Bewegung. Tiefergriffen hörte ich von weitem allmählich verklingend den Gesang der Brüder:
„Wenn du bist im Glück, denk an uns zurück
... Lebe wohl, auf Wiedersehen!“
Empfohlene Zitierweise:
Otto Richter: Lehrjahre eines Kopfarbeiters. Verlag der Buchdruckerei der Wilhelm und Bertha von Baensch Stiftung, Dresden 1925, Seite 111. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Otto_Richter_Lehrjahre_eines_Kopfarbeiters.pdf/125&oldid=- (Version vom 5.11.2024)
Otto Richter: Lehrjahre eines Kopfarbeiters. Verlag der Buchdruckerei der Wilhelm und Bertha von Baensch Stiftung, Dresden 1925, Seite 111. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Otto_Richter_Lehrjahre_eines_Kopfarbeiters.pdf/125&oldid=- (Version vom 5.11.2024)