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G. A. H. Gramberg, C. U. Böhlendorff (Hgg.): Poetisches Taschenbuch


Siehe! zum Garten ward, fröhlich des Augs,
Welches der Ordnerhand Spuren erkennt,
Friede winkend das Thal: Wanderer, komm!
Hauche des Winters Dunst, Rost des Gewerbs
Frisch von dem Busen, komm, freue dich mein!
Also die Eiche selbst, wenn ihr der Nacht
Lastende Nebel entfliehn, und sie der Glanz
Goldener Frühe durchströmt, flüstert sie wohl,
Und es kränzet die Lust Jüngling und Greis,
Und es fehlt nicht des Tranks schimmernde Fluth;
Mädchen! die Harf’ an der Wand, reiche sie mir!


Sonnette
an Raison.

Sowie dem Mann, der nah dem Klippenstrande,
Vom Sturm umtost und von des Meeres Wuth
Im Schatten sinnend, eines Haines ruht,
Umgränzt von des Geschickes strengem Bande.

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Er sieht die Wolken ziehn nach jenem Lande,

Dahin sein Sehnen leise Wünsche thut,
Wo seiner schönern Tage Jugendglut
Entlodert winkt mit neu-erhelltem Brande.

Empfohlene Zitierweise:
G. A. H. Gramberg, C. U. Böhlendorff (Hgg.): Poetisches Taschenbuch. Heinrich Frölich, Berlin 1803, Seite 292. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Poetisches_Taschenbuch_Berlin_1803_339.jpg&oldid=- (Version vom 15.7.2025)