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| G. A. H. Gramberg, C. U. Böhlendorff (Hgg.): Poetisches Taschenbuch | |
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„O bringe mir den holden Morgen wieder,
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Der alten, frommen Freundschaft süßes Glück,O bringe mir das Kindliche zurück!“
So naht auch mir der Geist der alten Lieder
Und über Berge, Thäler, Meer und Fluth
Träum’ ich den Hafen, wo die Welle ruht.
An Steck.
Die wunderbare, alte Zeit kehrt wieder
Und muth’ge Strahlen in das Dunkel fallen,
Es öffnen sich die alten Götterhallen,
Der Schwan erhebt das silberne Gefieder.
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Er schaut aus blauer Höh’ zur Tiefe nieder,Mit Hymnenton läßt er die Flügel schallen,
Zur Heimat im Olymp hinanzuwallen,
Das regt in seinem Geist die Freudenlieder.
Er schwingt sich glänzend durch die offnen Pforten,
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Erfüllet stehn die heil’gen Göttersitze,Mars trägt das Schwert und Zeus die schnellen Blitze.
Rings stehn der Helden siegende Cohorten –!
Auf! uns der ew’gen Jugend Recht zu schaffen,
Ergreif’, Olympier! die alten Waffen!
Empfohlene Zitierweise:
G. A. H. Gramberg, C. U. Böhlendorff (Hgg.): Poetisches Taschenbuch. Heinrich Frölich, Berlin 1803, Seite 293. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Poetisches_Taschenbuch_Berlin_1803_340.jpg&oldid=- (Version vom 15.7.2025)
G. A. H. Gramberg, C. U. Böhlendorff (Hgg.): Poetisches Taschenbuch. Heinrich Frölich, Berlin 1803, Seite 293. Digitale Volltext-Ausgabe bei Wikisource, URL: https://de.wikisource.org/w/index.php?title=Seite:Poetisches_Taschenbuch_Berlin_1803_340.jpg&oldid=- (Version vom 15.7.2025)