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Ja, ich wüsste wohl schon Einen,
Der erzöge gern die kleinen
Und die grossen Raupen auch,
Frässen sie selbst Knobelauch,
:|: Wie die poln’schen Juden. :|:

Folglich mag man sie nicht töten,
’s ist auch wahrlich nicht vonnöten,
Unsre Gärten steh’n so schön.
Prächtig ist es anzuseh’n
:|: Hier in Kleinmanchester. :|:

Frägst du jetzt nach Philodéndrum
Sélloum, sei’s auch speciósum,
Murra-ý-a dépressa,
Nértera exótica,
:|: Alles kannst du haben. :|:

Pancratíum caribaéum
Und Caládium hybrídum
Gálanthes Elwésii
Solche Namen hört’ ich nie
:|: Sonsten hier in Chemnitz. :|:

Die sind uns jetzt ganz geläufig,
Denn man findet sie sehr häufig
Hier in unsern Gärtnerei’n.
Wem verdankt Ihrs? – Dem Verein
:|: Für das Erzgebirge. :|:

Darum sind wir auch so heiter,
Und wir streben immer weiter. –
„Unsre Gärten sonst und jetzt?“ –
Diese Schart’ ist ausgewetzt,
:|: ’s ist doch heut ganz anders. :|:

Und zum Ausdruck unsrer Freude
Jeder sich sein Glas bereite!
Trinket aus, ruft laut beim Wein:
„Hoch der Gartenbauverein
:|: Für das Erzgebirge!“ – :|:
 P.




Druck v. J. W. Geidel, Chemnitz.