Venus Socia


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 VENUS SOCIA


– Kaffee, Branntwein, Bier –
im Spelunkenrevier,
und ein Lied scholl rührend durch die Thür;
und das sangen und spielten die traurigen Vier,

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ein Vater mit seinen drei Töchtern.

Er stand am Ofen, die Geige am Kinn
schief neben ihm hockte die Harfnerin,
[209] und die Jüngste knixte, und aus das Lied,
die Geige die machte ti-flieti-fliet:

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     „War Eine, die nur Einen lieben kunnt“ ...


Die dritte ging stumm
mit dem Teller herum,
ums polternde Biljard, blaß und krumm;
und nun drehte der Alte die Fidel um

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und klappte darauf mit dem Bogen.

Und auf Einmal schwieg der Keller ganz,
die Jüngste die hob die Röcke zum Tanz;
die Harfe die machte ti-plinki-plunk,
und die Jüngste war so kinderjung

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     und sang zum Tanz ein wüstes Hurenlied ...


Sie sang’s mit Glut,
das zarte Blut;
und der schwarze, zerknitterte Roßhaarhut
stand zu der plumpen Harfe gut,

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mit den weißen papiernen Rosen.

Laut schrillten die Saiten tiflieti-plunk,
und Alle beklatschten den letzten Sprung,
und die Tellermarie stand vor mir; stumpf
„Spielt mir noch Einmal“, bat ich dumpf,

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     „War Eine, die nur Einen lieben kunnt“ ...