Zwischen meinen Wänden


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Zwischen meinen Wänden


Ich danke dir: Ich bin ein Kind geblieben,
Ward äußerlich auch meine Schwarte rauh.

Zu viele Sachen weiß ich zu genau
Und lernte mehr und mehr die Wände lieben.

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Doch zwischen Wänden, wenn die Fantasie

Ein kleines Glück so glücklich zu erfassen
Imstande ist, daß wir uns sagen: Nie
Uns selber lieben! Nie das andre hassen!
Nur einsam sein! – –

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Spricht oft mein Innerstes zu solcher Weisheit: Nein!

Denn all mein Sinnen lauscht, ob fremde Hände
Jetzt etwa klopfen werden an mein einsam Wände,
Und wenn’s geschähe, rief es laut: Herein!!!