a) Die Abbildung
-
ist eine stetige Bijektion zwischen den reellen Zahlen und dem Graphen zu dieser Funktion. Dabei gilt die Beziehung
-

In einer solchen Situation übersetzen sich die Extremaleigenschaften von
und von
ineinander.
b) Den Graphen
kann man als Faser zur Abbildung
-
über
auffassen. Wenn die Linearform
-

auf dieser Faser in einem Punkt
ein lokales Extremum besitzt, so besagt der Satz über die Extrema mit Nebenbedingungen, dass
und
linear abhängig sind. Dies ist genau bei
-

der Fall, und dies ist die notwendige Bedingung dafür, dass
in
ein lokales Extremum besitzt.
c) Wir setzen
-

und
-

(wir arbeiten also mit
und schließen an die Überlegungen aus Teil b) an).
Die totalen Differentiale sind dann
und
.
Im Punkt
liegt also lineare Abhängigkeit vor. Die Funktion
hat aber auf der zugehörigen Faser
(das ist der Graph zu
)
kein lokales Extremum, was wegen a) daraus folgt, dass die Funktion

kein lokales Extremum besitzt.