Klimawandel: Erwärmung in Städten/Zyklus 3
Modellierungszyklus 3
In Modellierungszyklus 3 wurden abschließend die räumliche Verteilung der Temperaturreduktion am Beispiel aller vier Maßnahmen simuliert und mithilfe von Geogebra visuell dargestellt. Anschließend wurden die Funktionen zweifach bestimmt integriert um herauszufinden, wie stark die jeweilige Maßnahme die Temperatur innerhalb eines Bereiches reduziert. Dieser Wert sollte dann durch die Grundfläche geteilt werden um die Durchschnittsreduktion zu erhalten. Zuletzt wurden alle Maßnahmen addiert und so eine Stadt simuliert.
Wasser
Zur Modellierung einer Wasserfläche wird hier ein Bach mit der Länge von 100m und einer Breite von 2m angenommen:
https://www.geogebra.org/m/yvbc7hsb

Dachbepflanzung
Für das Bepflanzen von Dächern wurde hier zum modellieren ein Flachdach von 100m2 angenommen.
https://www.geogebra.org/m/haug2tpg
Albeoeffekt
Für das Streichen von weißen Dächern wurde hier zum modellieren ein Flachdach von 100m2 angenommen.
https://www.geogebra.org/m/sbaurxet
Gebäudegeometrie
Zur Darstellung der Gebäudegeometrie bzw. der Temperaturreduktion eines Schattens wurde ein Haus mit einer Höhe von 22m und einer Breite von 10m angenommen:
https://www.geogebra.org/m/wpxupyvh
Fläche der Temperaturreduktion
Mit Hilfe des Integrals können wir nun bestimmen zu welcher Temperaturreduktion es insgesamt gekommen ist (pro Maßnahme):
Es ergeben sich folgende Werte:
1. Wasserfläche:-1398,53
2. Dachbepflanzung:-217,36
3. Albedodach:-498,06
4. Hochhäuser:-28,5
Temperaturreduktion pro qm
Teilen wir diese Temperaturreduktion, die die einzelnen Maßnahmen verursachen, durch die Fläche der Maßnahme, erhalten wir die mittlere Temperaturreduktion pro qm:
1. Wasserfläche:-1398,53:200qm=-7 Grad
2. Dachbepflanzung:-217,36:100qm=-2,27 Grad
3. Albedodach:-498,06:100qm=-4,98 Grad
4. Hochhäuser:-28,5:200qm=-0,143 Grad
Simulation einer Stadt
Zur Simulation einer Stadt wurden nun alle Maßnahmen addiert.