Wir bezeichnen die Kerngarbe links, die wir als Kähler-Modul nachweisen wollen, mit
-

Die angegebene Abbildung
(die ja von der universellen Derivation auf dem
-dimensionalen Raum herrührt)
macht aus einer Funktion vom Grad
eine Funktion vom Grad
, was man direkt für
(rationale)
Monome überprüfen kann. Daher liegt eine
-lineare Abbildung
-
vor. Die Leibnizregel überträgt sich hierher, da ja die partiellen Ableitungen die Leibnizregel erfüllen. Es ist zu zeigen, dass das Bild von
im Kern der hinteren Abbildung landet. Für ein Monom
vom Grad
ist aber
-

Betrachten wir die Situation auf
und setzen wir
.
Dann ist unter Verwendung von
Beispiel
und
Beispiel
![{\displaystyle {}{\begin{aligned}\Gamma {\left(D_{+}(X_{0}),{\mathcal {S}}\right)}&=\operatorname {kern} \left(\Gamma {\left(D_{+}(X_{0}),{\mathcal {O}}_{{\mathbb {P} }_{R}^{n}}(-1)\right)}^{\oplus n+1}{\stackrel {X_{0},X_{1},\ldots ,X_{n}}{\longrightarrow }}\Gamma {\left(D_{+}(X_{0}),{\mathcal {O}}_{{\mathbb {P} }_{R}^{n}}\right)}\right)\\\\&=\operatorname {kern} {\Bigl (}{\left(R[X_{0},X_{1},\ldots ,X_{n}]_{X_{0}}\right)}_{-1}\oplus \cdots \oplus {\left(R[X_{0},X_{1},\ldots ,X_{n}]_{X_{0}}\right)}_{-1}{\stackrel {X_{0},X_{1},\ldots ,X_{n}}{\longrightarrow }}{\left(R[X_{0},X_{1},\ldots ,X_{n}]_{X_{0}}\right)}_{0}{\Bigr )}\\&=\operatorname {kern} {\Bigl (}R[Y_{1},\ldots ,Y_{n}]\cdot X_{0}^{-1}\oplus \cdots \oplus R[Y_{1},\ldots ,Y_{n}]\cdot X_{0}^{-1}{\stackrel {X_{0},X_{0}Y_{1},\ldots ,X_{0}Y_{n}}{\longrightarrow }}R[Y_{1},\ldots ,Y_{n}]{\Bigr )}\\&\cong R[Y_{1},\ldots ,Y_{n}]\oplus \cdots \oplus R[Y_{1},\ldots ,Y_{n}],\,\end{aligned}}}](../../../../_assets_/eb734a37dd21ce173a46342d1cc64c92/c74140a324840a110e4caa53219735d85d4ef993.svg)
wobei zuletzt
Summanden stehen und darin das Tupel
dem Tupel
des Kerns entspricht. Unter der Abbildung
wird das Monom
-

auf das Element
-
abgebildet. Dieses entspricht unter der oben beschriebenen Identifizierung
(also die erste Komponente weglassen und mit
multiplizieren)
einfach dem Tupel der Ableitungen nach den Variablen
. Also liegt nach
Fakt
die universelle Derivation des Polynomrings
vor.