ist nicht injektiv, da beispielsweise
und
Tautologien sind und daher beide auf die konstante Abbildung geschickt werden, die jeder Belegung den Wert
zuordnet.
- Es sei
eine Teilmenge. Es gibt die natürliche Abbildung
-
die jeder Belegung auf
die eingeschränkte Belegung auf der Teilmenge
zuordnet. Diese Abbildung ist surjektiv, da man jede Belegung auf
zu einer Belegung auf
fortsetzen kann, indem man auf
willkürlich Wahrheitswerte festlegt
(beispielsweise konstant gleich
).
Mit Hilfe dieser Abbildung ist durch
-
eine Abbildung festgelegt. Diese ist injektiv: wenn zwei Abbildungen
verschieden sind, so gibt es eine Belegung
mit
.
Dann gilt dies auch für eine Fortsetzung
von
auf ganz
, und somit sind die Bilder von
und von
in
verschieden.
- Es sei
. Dann ist für jede Belegung
-

also ist
-

Für
ist

Für
ist

und ebenso für das Minimum.
- Wir betrachten die Abbildung
, die die konstante Nullbelegung auf
und jede andere Belegung auf
abbildet. Wir müssen zeigen, dass diese Abbildung nicht von einer Abbildung aus
zu einer endlichen Teilmenge
herrührt. Es sei also
endlich gegeben. Da
unendlich ist, gibt es ein
,
.
Es sei
die Belegung auf
, die auf der Teilmenge
den Wert
hat und an
den Wert
(und an den anderen Variablen einen beliebigen Wert)
und
die konstante Nullbewertung auf
. Dann ist
und
.
Wegen
-

besitzen aber die beiden auf
eingeschränkten Belegungen unter jedem
den gleichen Wert und somit ist
-

- Es sei
endlich. Die Belegungen auf
entsprechen den Teilmengen aus
, indem man
mit
identifiziert. Zu jeder Belegung
gibt es eine Abbildung
, die diese Belegung auf
und alle anderen Belegungen auf
abbildet. Dabei gilt
-

da der zweite Ausdruck für eine Belegung
genau dann den Wert
liefert, wenn für alle
die Beziehung
-

genau dann gilt, wenn
ist, was genau bei
der Fall ist. Da die
zu
gehören und
unter der Verknüpfung mit
und unter den Minima von
(endlich vielen)
Abbildungen abgeschlossen ist, gehören die
zu
.
Ein Abbildung
ist dadurch festgelegt, für welche Belegungen sie den Wert
ergibt. Wenn
,
,
diese Belegungen sind, so ist
-

Da
unter den Maxima von
(endlich vielen)
Abbildungen abgeschlossen ist, gehört
zu
.
- Es sei zuerst
. Dann gibt es eine endliche Teilmenge
mit
. Nach Teil (5), angewendet auf
, gehört
zu der in
mit den gleichen Rekursionsvorschriften erzeugten Menge
und damit zu
. Wenn umgekehrt
ist, so wird
rekursiv erzeugt. Dabei gehen nur endlich viele Startglieder
ein. Den Konstruktionsprozess, der zu
führt, kann man daher auch über der endlichen Menge
durchführen, und somit ist
nach Teil (3).
- Den Nachweis, dass zu jedem
das Bild
zu
gehört, führen wir rekursiv über den Aufbau von
. Zu einer Aussagenvariablen
ist
-

Zu
ist
-

wenn also
nach
abgebildet wird, so auch die Negation. Wegen
-

und
-

werden mit
und
auch die Konjunktion und die Disjunktion nach
abgebildet. Da man die Implikation und die Äquivalenz durch die anderen Junktoren ausdrücken kann, und für semantisch äquivalente Ausdrücke der Wert unter
gleich bleibt, werden mit den Bestandteilen auch
und
nach
abgebildet.
Zum Nachweis, dass jede Abbildung
zum Bild gehört, gehen wir rekursiv über den Aufbau von
vor. Für die Evaluationen
gilt
-

Wenn
zum Bild gehört, sagen wir
-

so gehört wegen
-

auch
zum Bild. Wenn
und
zum Bild gehören, sagen wir
-

und
-

so gehören wegen
-

und
-

auch das Minimum und das Maximum dazu.