Jerusalem-Syndrom
Jerusalem-Syndrom (Deutsch)
Substantiv, n
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Jerusalem-Syndrom | — |
| Genitiv | des Jerusalem-Syndroms | — |
| Dativ | dem Jerusalem-Syndrom | — |
| Akkusativ | das Jerusalem-Syndrom | — |
Worttrennung:
- Je·ru·sa·lem-Syn·drom, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [jeˈʁuːzalɛmsʏnˌdʁoːm]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] psychotische Episoden bei Besuchern der Stadt Jerusalem
Herkunft:
- Determinativkompositum aus den Substantiven Jerusalem und Syndrom
Beispiele:
- [1] „Dass sich in Jerusalem die Fälle von Terrorismus aus religiösem Wahnsinn häuften - Michael Rohan, Allan Goodman, Lifta-Bande -, gab mit den Ausschlag dafür, dass der israelische Mediziner Yair Bar-El von der psychiatrischen Anstalt Kfar Shaul, in die Uzi Haelion eingeliefert wurde, das Phänomen gemeinsam mit Kollegen zu untersuchen begann und als ‹Jerusalem-Syndrom› diagnostizierte. Die Psychose brach in den Jahren 1970 bis 1986 bei rund tausend christlichen und jüdischen Jerusalem-Touristen aus, die sich unter dem Eindruck der besonderen Atmosphäre der Stadt plötzlich für eine biblische oder messianische Figur hielten.“[1]
Übersetzungen
[1] psychotische Episoden bei Besuchern der Stadt Jerusalem
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Jerusalem-Syndrom“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Jerusalem-Syndrom“
Quellen:
- ↑ Joseph Croitoru: Al-Aqsa oder Tempelberg. Der ewige Kampf um Jerusalems heilige Stätten. C.H.Beck, München 2021, ISBN 978-3-406-76585-8, Seite 227.