Nationalgefühl

Nationalgefühl (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Nationalgefühl die Nationalgefühle
Genitiv des Nationalgefühles
des Nationalgefühls
der Nationalgefühle
Dativ dem Nationalgefühl
dem Nationalgefühle
den Nationalgefühlen
Akkusativ das Nationalgefühl die Nationalgefühle

Worttrennung:

Na·ti·o·nal·ge·fühl, Plural: Na·ti·o·nal·ge·füh·le

Aussprache:

IPA: [nat͡si̯oˈnaːlɡəˌfyːl]
Hörbeispiele:  Nationalgefühl (Info)

Bedeutungen:

[1] Zugehörigkeitsgefühl und Hochschätzung der eigenen Nation

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Adjektiv national und dem Substantiv Gefühl

Sinnverwandte Wörter:

[1] Nationalstolz, Patriotismus

Oberbegriffe:

[1] Gefühl

Beispiele:

[1] „Aber sie sind wehrlos und sind das Eigentum von Tausenden von Wolkensteins geworden, die sie für die egoistischen Zwecke benützen, die sie unter Worten wie Vaterlandsliebe und Nationalgefühl verbergen.“[1]
[1] „Ein ungebrochenes Nationalgefühl, wie es am politisch rechten Rand herbeigesehnt wird, kann es im Land der Shoah nicht geben, aber was an dessen Stelle getreten ist, lässt Bedürfnisse brachliegen.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Nationalgefühl
[(1)] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Nationalgefühl
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Nationalgefühl
[(1)] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 7. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Nationalgefühl“.
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalNationalgefühl

Quellen:

  1. Erich Maria Remarque: Der schwarze Obelisk. Geschichte einer verspäteten Jugend. Roman. 5. Auflage. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2003, ISBN 3-462-02725-5, Seite 118. Erstmals 1956 erschienen.
  2. Jochen Buchsteiner: Wir Ostpreußen. Eine ganz gewöhnliche deutsche Familiengeschichte. dtv, München 2025, ISBN 978-3-423-28470-7, Seite 49.