Absinthol

Absinthol (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Absinthol
—
Genitiv des Absinthols
—
Dativ dem Absinthol
—
Akkusativ das Absinthol
—

Worttrennung:

Ab·sin·thol, kein Plural

Aussprache:

IPA: [apz̥ɪnˈtoːl]
Hörbeispiele:  Absinthol (Info)
Reime: -oːl

Bedeutungen:

[1] Chemie, Pharmakologie: chemische Verbindung aus der Gruppe der bicyclischen Monoterpen-Ketone, die in verschiedenen ätherischen Ölen vorkommt und im Echten Salbei enthalten ist

Oberbegriffe:

[1] Monoterpen, Monoterpen-Keton

Beispiele:

[1] „Beim Schmelzen von Absinthol mit Aetzkali bildet sich viel Harz, aber keine Säure.“[1]
[1] „Das Absinthol unterscheidet sich wie erwähnt von dem Myristicol durch einen Minderbetrag in der Molekularbrechung, der gerade einer Aethylenbindung gleich kommt.“[2]
[1] „Der sauerstoffhaltige Bestandtheil von Wurmholzöl, das Absinthol, soll ebenfalls die Zusammensetzung C10H16O haben, aber seine physikalischen Eigenschaften sind sehr verschieden, wie nachfolgende Zusammenstellung zeigt: […]“[3]
[1] „Dieses besteht hauptsächlich aus einem dem Campher isomeren Bestandtheile (Absinthol) und einem dem Coeruleïn des Kamillenöls verwandten blauen Oele.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Absinthol“
[*] Wikisource-Suchergebnisse für „Absinthol“
[1] DocCheck Flexikon „Absinthol“

Quellen:

  1. ↑ Justus Freiherr von Liebig: Annalen der Chemie und Pharmacie. 1873 (zitiert nach Google Books).
  2. ↑ Berichte der Deutschen Chemischen Gesellschaft. 1888 (zitiert nach Google Books).
  3. ↑ Jahresbericht über die Fortschritte der reinen, pharmaceutischen und technischen Chemie, Physik, Mineralogie und Geologie. 1874 (zitiert nach Google Books).
  4. ↑ Theodor Husemann: Handbuch der Arzneimittellehre. Springer, 1892 (zitiert nach Google Books).

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