Akkudativ

Akkudativ (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Akkudativ die Akkudative
Genitiv des Akkudativs der Akkudative
Dativ dem Akkudativ den Akkudativen
Akkusativ den Akkudativ die Akkudative

Worttrennung:

Ak·ku·da·tiv, Plural: Ak·ku·da·ti·ve

Aussprache:

IPA: [ˈakudaˌtiːf]
Hörbeispiele:  Akkudativ (Info)

Bedeutungen:

[1] formgleicher Kasus für direkte und indirekte Objekte • Diese Bedeutungsangabe muss überarbeitet werden.

Oberbegriffe:

[1] Objektiv

Beispiele:

[1] „In Artikeln und Possessivpronomen ähnelt der Akkudativ dem StandardAkkusativ, während er in den Personalpronomen entweder an den Dativ oder den Akkusativ erinnert.“[1]
[1] „Zunächst einmal ist es nicht relevant, zwischen dem Akkudativ in verb- und präpositionalregierter Position zu unterscheiden; entscheidend ist vielmehr in erster Linie der Unterschied in der Markierung zwischen singularischen Personalpronomina und NPs, wie wir gesehen haben.“[2]
[1] „Die Tendenz zum Abbau der dreiförmigen Differenzierung in Richtung Akkudativ ist also eine systemimmanente Tendenz (die wohl durch Sprachkontakt ausgelöst oder verstärkt werden kann).“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Berlinische Grammatik#Akkusativ-Dativ-Gleichklang“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Akkudativ“ (Korpusbeleg)

Quellen:

  1. ↑ Stephen Barbour, Patrick Stevenson: Variation im Deutschen. Walter de Gruyter, 2012 (übersetzt von Konstanze Gebel), Seite 173 (Zitiert nach Google Books).
  2. ↑ Muttersprache. Bände 98–99, Gesellschaft für deutsche Sprache, 1988, Seite 222 (Zitiert nach Google Books).
  3. ↑ Helen Christen, Hans Ruef, Nadia Montefiori, Sibylle Germann, Walter Haas: Alemannische Dialektologie: Wege in die Zukunft. Franz Steiner, 2010, Seite 72 (Zitiert nach Google Books).

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Akkusativ