Anklagebank

Anklagebank (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Anklagebank die Anklagebänke
Genitiv der Anklagebank der Anklagebänke
Dativ der Anklagebank den Anklagebänken
Akkusativ die Anklagebank die Anklagebänke

Worttrennung:

An·kla·ge·bank, Plural: An·kla·ge·bän·ke

Aussprache:

IPA: [ˈanklaːɡəˌbaŋk]
Hörbeispiele:  Anklagebank (Info)

Bedeutungen:

[1] Recht: die Bank, auf der in einem juristischen Prozess die Angeklagten sitzen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Anklage und Bank

Beispiele:

[1] Er sitzt nun schon mehrere Verhandlungstage auf der Anklagebank.
[1] „Die ganze Sache beruhe auf Lügenhaftigkeit der Hebamme, diese unwissende, freche Person gehöre auf die Anklagebank, nicht der ungerecht Beschuldigte.“[1]
[1] „Zu überrascht wirken die betroffenen Vorstandsvorsitzenden, Aufsichtsräte, Manager und Geschäftsführer, wenn sie mit Vorfällen konfrontiert werden oder sich im schlimmsten Fall selbst auf der Anklagebank wiederfinden.“[2]
[1] „Gemeinsam mit rund fünfzehn anderen Sektenmitgliedern saß Rudi auf der Anklagebank im Brüsseler Justizpalast.“[3]
[1] „Einmal hatte sie einen Platz ganz nah bei der Anklagebank erwischt.“[4]

Redewendungen:

[1] auf der Anklagebank sitzen, auf die Anklagebank gehören

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Anklagebank“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Anklagebank“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Anklagebank“
[*] The Free Dictionary „Anklagebank“
[1] Duden online „Anklagebank“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Anklagebank“

Quellen:

  1. ↑ Studien zur Geschichte der Medizin, Viktor von Fossel. Abgerufen am 7. Mai 2019.
  2. ↑ Erfolgsfaktor Integrität: Wirtschaftskriminalität und Korruption erkennen, Stefan Heißner. Abgerufen am 7. Mai 2019.
  3. ↑ Michel Houellebecq: Lanzarote. 2. Auflage. DuMont Buchverlag, Köln 2017 (übersetzt von Hinrich Schmidt-Henkel), ISBN 978-3-8321-6354-9, Seite 73. Französisches Original 2000.
  4. ↑ Mechtild Borrmann: Grenzgänger. Die Geschichte einer verlorenen deutschen Kindheit. Roman. Droemer, München 2019, ISBN 978-3-426-30608-6, Seite 13.