Anus

Anus (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural 1Plural 2
Nominativ der Anus die Anidie Anus
Genitiv des Anus der Anider Anus
Dativ dem Anus den Aniden Anus
Akkusativ den Anus die Anidie Anus

Anmerkung zum Plural:

Heutige Quellen wie der Duden geben als einzige korrekte Pluralform Ani an, was dem Plural der lateinischen Vorform anus → la entspricht. In einer älteren Ausgabe des Rechtschreibdudens ist hingegen der Plural Anus verzeichnet.[1] Auch Wahrig gibt keine vom Singular verschiedene Pluralform an.[2]

Worttrennung:

Anus, Plural 1: Ani, Plural 2: Anus

Aussprache:

IPA: [ˈaːnʊs]
Hörbeispiele:  Anus (Info)
Reime: -aːnʊs

Bedeutungen:

[1] Anatomie: Austrittsöffnung des Darmes

Herkunft:

von Lateinisch anus = Ring, (euphem.) Anus, After[3]

Synonyme:

[1] After, Darmausgang, vulgär: Arschloch, Poloch, Poperze; umgangssprachlich: Rosette

Unterbegriffe:

[1] Anus praeter

Beispiele:

[1] „Anus“ wird vor allem als Fachbegriff der Medizin verwendet.
[1] „Er spürt die leichten Zuckungen ihres Anus.“[4]
[1] „Und dann griff er dem Dalmatiner in den Anus.“[5]
[1] „Ich muß mich ganz stark auf den Anus konzentrieren, damit die Soße nicht einfach hindurchleckt.“[6]

Wortbildungen:

[1] anal, Anus praeternaturalis, Anus praeter, Rima ani

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Anus“
[1] Goethe-Wörterbuch „Anus“
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Anus“ (Wörterbuchnetz), „Anus“ (Zeno.org)
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Anus“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Anus“
[1] Duden online „Anus“
[1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Anus“ auf wissen.de
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Anus“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Anus“

Quellen:

  1. ↑ Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Rechtschreibung der deutschen Sprache und der Fremdwörter. In: Der große Duden (in acht Bänden). 15. Auflage. Band 1, Bibliographisches Institut, Mannheim 1961, „Anus“, Seite 123
  2. ↑ Renate Wahrig-Burfeind (Herausgeber): Wahrig, Deutsches Wörterbuch. 9. Auflage. Wissen-Media-Verlag, Gütersloh/München 2011, ISBN 978-3-577-07595-4, Stichwort: Anus.
  3. ↑ Duden online „Anus“
  4. ↑ James Salter: Ein Spiel und ein Zeitvertreib. Roman. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2000, ISBN 3-499-22440-2, Seite 134.
  5. ↑ Joachim Meyerhoff: Hamster im hinteren Stromgebiet. Alle Tote fliegen hoch. Teil 5. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2020, ISBN 978-3-462-00024-5, Seite 240.
  6. ↑ Lothar-Günther Buchheim: Die Festung. 2. Auflage. Hoffmann & Campe, Hamburg 1995, ISBN 3-455-00733-3, Seite 1067. 1. Auflage auch 1995.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Anis, Nuss
Anagramme: saun


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