Aufrührer

Aufrührer (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Aufrührer die Aufrührer
Genitiv des Aufrührers der Aufrührer
Dativ dem Aufrührer den Aufrührern
Akkusativ den Aufrührer die Aufrührer

Worttrennung:

Auf·rüh·rer, Plural: Auf·rüh·rer

Aussprache:

IPA: [ˈaʊ̯fˌʁyːʁɐ]
Hörbeispiele:  Aufrührer (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die offen gegen die bestehende Ordnung, in der Regel durch Einsatz illegaler Mittel, aufbegehrt

Synonyme:

[1] Aufständischer, Aufwiegler, Insurgent, Rebell, Revolutionär, Umstürzler

Weibliche Wortformen:

[1] Aufrührerin

Beispiele:

[1] Auf Rügen verursachte derselbe Mißbrauch noch in der Jugend von Ernst Moritz Arndt Aufstände des Landvolkes, Soldaten wurden entsendet, Aufrührer eingekerkert; dafür suchten die Bauern Rache, sie lauerten einzelnen Edelleuten auf und erschlugen sie.[1]
[1] Adieu Welt, denn niemand will in dir fromm sein; täglich richtet man die Mörder, vierteilt die Verräter, hänget die Dieb, Straßenräuber und Freibeuter, köpft Totschläger, verbrennt Zauberer, straft Meineidige, und verjagt Aufrührer.[2]
[1] Heute wäre dasselbe Beginnen eitel und noch dazu sträflicher; wir wären Aufrührer, weil wir uns selber, und nicht durch fremde Gewalt, von der rechtmäßigen Obrigkeit löseten.[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Aufrührer“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Aufrührer“
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Aufrührer“
[1] The Free Dictionary „Aufrührer“
[1] Duden online „Aufrührer“

Quellen:

  1. ↑ Gustav Freytag, Bilder aus der deutschen Vergangenheit, XXV, z.n. Projekt Gutenberg
  2. ↑ Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen, Der Abenteuerliche Simplicissimus Teutsch, 5. Buch, 24. Kapitel, z.n. Projekt Gutenberg
  3. ↑ Heinrich Zschokke, Der Freihof von Aarau, z.n. Projekt Gutenberg