Bärtiger

Bärtiger (Deutsch)

Substantiv, m, adjektivische Deklination

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ BärtigerBärtige
Genitiv BärtigenBärtiger
Dativ BärtigemBärtigen
Akkusativ BärtigenBärtige
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ der Bärtigedie Bärtigen
Genitiv des Bärtigender Bärtigen
Dativ dem Bärtigenden Bärtigen
Akkusativ den Bärtigendie Bärtigen
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ ein Bärtigerkeine Bärtigen
Genitiv eines Bärtigenkeiner Bärtigen
Dativ einem Bärtigenkeinen Bärtigen
Akkusativ einen Bärtigenkeine Bärtigen

Worttrennung:

Bär·ti·ger, Plural: Bär·ti·ge

Aussprache:

IPA: [ˈbɛːɐ̯tɪɡɐ]
Hörbeispiele:  Bärtiger (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die einen Bart hat

Herkunft:

Substantivierung des Adjektivs bärtig durch Konversion

Synonyme:

[1] Bartträger

Beispiele:

[1] „Er erinnerte sich an den Bärtigen im Delikatessenladen.“[1]
[1] „Mit dem ersten Tageslicht waren sie wieder rege, der Bärtige erhob sich, stieß mit dem Fuß die zwei anderen wach, noch immer fiel kein einziges Wort, sie fachten ihr Feuer neu an, verteilten ihre zerbeulten Näpfe darauf, gingen in die Hocke und aßen mit Jagdmessern wortlos ihr Mahl; danach stand der Bärtige auf, stellte sich spreizbeinig vors Feuer und hüllte die beiden anderen in eine stinkende weiße Rauchschwade, worauf sie jäh und ohne Vorwarnung in ein stummes Gerangel ausbrachen, ebenso jäh wieder einhielten, ihre vergammelten Sachen aufhoben und dann westwärts am Fluss entlang weiterzogen.“[2]
[1] „Der Wirt und der Bärtige tauschten einen Blick, aber er schenkte ihm keine weitere Beachtung.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Bärtiger
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalBärtiger

Quellen:

  1. Clive Barker: Der Mitternachts-Fleischzug. In: Die Bücher des Blutes I–III. Area Verlag, Erftstadt 2004, ISBN 3899960238, Seite 65
  2. Cormac McCarthy: Draußen im Dunkel. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2013, ISBN 978-3-498-04331-5, Seite 5.
  3. James Carlos Blake: Das Böse im Blut. Liebeskind, München 2013, ISBN 978-3-95438-016-9, Seite 119.