Balkanologie
Balkanologie (Deutsch)
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Balkanologie | — |
| Genitiv | der Balkanologie | — |
| Dativ | der Balkanologie | — |
| Akkusativ | die Balkanologie | — |
Worttrennung:
- Bal·ka·no·lo·gie, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [balkanoloˈɡiː]
- Hörbeispiele: Balkanologie (Info)
Bedeutungen:
- [1] Wissenschaft: Wissenschaft von den Sprachen, der Literatur und Kultur der Länder des Balkans
Herkunft:
- Determinativkompositum aus dem Eigennamen Balkan, dem Gleitlaut -o- und dem gebundenen Lexem -logie
Synonyme:
- [1] Balkanistik
Oberbegriffe:
- [1] Wissenschaft
Beispiele:
- [1] „In der russischen Buchhandlung hatte Kathinka ein Jahr vor ihrem Abitur Heiner Wosnesenski kennengelernt, einen Studenten, der aus Aachen stammte und am Osteuropa-Institut der Freien Universität Berlin sowohl Slawistik wie Ost- und Südeuropäische Geschichte und Balkanologie studierte.“[1]
- [1] „K. Sandfeld faßte 1930 die bisherigen Ergebnisse kritisch zusammen und begründete mit seiner Studie die Balkanologie (bzw. Balkanlinguistik) als linguistische Teildisziplin.“[2]
Übersetzungen
[1] Wissenschaft von den Sprachen, der Literatur und Kultur der Länder des Balkans
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Balkanologie“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Balkanologie“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Balkanologie“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Balkanologie“
- [1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Balkanologie“.
Quellen: