Bora

Bora (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Bora die Boras
Genitiv der Bora der Boras
Dativ der Bora den Boras
Akkusativ die Bora die Boras

Worttrennung:

Bo·ra, Plural: Bo·ras

Aussprache:

IPA: [ˈboːʁa]
Hörbeispiele:  Bora (Info)
Reime: -oːʁa

Bedeutungen:

[1] trockener, kalter und böiger Fallwind an der östlichen Adriaküste

Herkunft:

von italienisch bora → it entlehnt, das über lateinisch boreās → la „Nordwind“ auf griechisch βορέας (boreas☆) → grc „Nordwind“ zurückgeht[1]

Oberbegriffe:

[1] Fallwind

Beispiele:

[1] „Im gesamten Winterhalbjahr kann einen der launische Fallwind Bora erwischen, der mit über dreißig Metern pro Sekunde aus den Bergen im Nordosten weht.“[2]
[1] „Der ernste Moment wurde akustisch begleitet vom Raunen der betenden Frau, und von den Klängen des Bora, der wie aus Orgelpfeifen durch das Gemäuer heulte.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Bora (Wind)“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Bora“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Bora“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Bora“
[1] Duden online „Bora“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Bora“

Quellen:

  1. ↑ Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Bora“.
  2. ↑ Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 158. Norwegisches Original 2016.
  3. ↑ Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Roman. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 83.