Botulinumtoxin
Botulinumtoxin (Deutsch)
Substantiv, n
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Botulinumtoxin | die Botulinumtoxine |
| Genitiv | des Botulinumtoxins | der Botulinumtoxine |
| Dativ | dem Botulinumtoxin | den Botulinumtoxinen |
| Akkusativ | das Botulinumtoxin | die Botulinumtoxine |
Worttrennung:
- Bo·tu·li·num·to·xin, Plural: Bo·tu·li·num·to·xi·ne
Aussprache:
- IPA: [botuˈliːnʊmtɔˌksiːn]
- Hörbeispiele: Botulinumtoxin (Info)
Bedeutungen:
- [1] potentestes bekanntes Gift, das Nerven und Muskulatur lähmt
Abkürzungen:
- [1] Botox, BTX
Herkunft:
- lateinisch botulus → la (deutsch:„ Wurst“)
- 1895 isolierte der belgische Arzt und Mikrobiologe Emile Pierre Marie van Ermengem (1851–1932) aus einem verdorbenem Schinken, nach dessen Verzehr mehrere Personen verstorben waren, den „Bacillus botulinus“ (später in Clostridum botulinus umbenannt). Diese oft tödlich verlaufende Lebensmittelvergiftung war bereits zuvor lateinisch als botulismus → la, deutsch Botulismus („Wurstkrankheit“, „Fleischkrankheit“) nach lateinisch botulus → la bekannt. Das 1946 erstmals rein dargestellte zugehörige „Botulintoxin“ (Kurzform „Botox“) wird seit den 1960er Jahren als nicht-operative Möglichkeit der Behandlung des Strabismus (Schielen) und seit den 1990er Jahren zur ästhetischen Gesichtsbehandlung (Gesichtsglättung) genutzt.[1]
Synonyme:
- [1] Botulinustoxin
Oberbegriffe:
- [1] Gift
Beispiele:
- [1] „Es gibt sieben bekannte Botulinumtoxine, eines davon namens Toxin A.“[2]
Übersetzungen
[1] Gift, das Nerven und Muskulatur lähmt
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Botulinumtoxin“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Botulinumtoxin“
- [1] wissen.de „Botulinumtoxin“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Botulinumtoxin“
Quellen:
- ↑ Miriam Davids: Evaluation der Attraktivität und Alterseinschätzung nach ästhetischen Gesichtsbehandlungen mit Botulinumtoxin A und dermalen Fillern, Doktorarbeit im Fach Chemie an der Universität Hamburg, Hamburg 2018, Seite 37.
- ↑ Deutscher Wikipedia-Artikel „SNARE (Protein)“ (Stabilversion)