Brennschere
Brennschere (Deutsch)
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Brennschere | die Brennscheren |
| Genitiv | der Brennschere | der Brennscheren |
| Dativ | der Brennschere | den Brennscheren |
| Akkusativ | die Brennschere | die Brennscheren |
Worttrennung:
- Brenn·sche·re Plural: Brenn·sche·ren
Aussprache:
- IPA: [ˈbʁɛnˌʃeːʁə]
- Hörbeispiele: Brennschere (Info)
Bedeutungen:
- [1] scherenartiges Frisiergerät, um Haare in die gewünschte Form (Locken, Wellen) zu bringen
Herkunft:
- Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs brennen und Schere
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Lockenstab, Onduliereisen
Oberbegriffe:
- [1] Gerät
Beispiele:
- [1] „Ich beobachte meine Mutter, wie sie ihre Brennschere immer vorher an einer Zeitung ausprobiert, damit die nicht zu heiß ist.“[1]
- [1] „Mit ihren nackten Schultern, ihrem blauen Kleid und den kurzen, von der Brennschere leicht angesengten Haaren, die sie immerfort zurückwarf, hielt Sophie diesem Grobian die Lippen hin – verlockender und verlogener als nur je eine Filmschauspieerin, die noch mit den geschlossenen Augen der Lust nach der Kamera schielt.“[2]
- [1] „Nachdem sie fortgegangen war, ergriff ich die Brennscheren, roch daran und ließ sie auf- und zuklappen.“[3]
Übersetzungen
[1] scherenartiges Frisiergerät, um Haare in die gewünschte Form (Locken, Wellen) zu bringen
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Brennschere“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Brennschere“
- [1] Duden online „Brennschere“
Quellen:
- ↑ Irmgard Keun: Kind aller Länder. Roman. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1989, ISBN 3-423-45369-7, Seite 31. Erste Ausgabe 1938.
- ↑ Marguerite Yourcenar: Der Fangschuß. Süddeutsche Zeitung, München 2004 (übersetzt von Richard Moering), ISBN 3-937793-11-9, Seite 52. Französisch 1939.
- ↑ Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1963 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 125. Englisches Original Paris 1939.