Briefadel
Briefadel (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Briefadel | — |
| Genitiv | des Briefadels | — |
| Dativ | dem Briefadel | — |
| Akkusativ | den Briefadel | — |
Worttrennung:
- Brief·adel, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈbʁiːfˌʔaːdl̩]
- Hörbeispiele: Briefadel (Info)
Bedeutungen:
- [1] Adel mit bürgerlichem/bäuerlichem Ursprung, der erst in der Neuzeit durch einen Adelsbrief in den Adelsstand erhoben wird
Herkunft:
- Determinativkompositum aus Brief und Adel
Gegenwörter:
- [1] Uradel
Oberbegriffe:
- [1] Adel
Beispiele:
- [1] „Vom Uradel (alle bis 1350 nachweisbar adeligen Familien), der nicht verliehen, allenfalls im Rang erhöht wurde, unterscheidet sich der seit dem 16. Jahrhundert vorkommende Briefadel, der durch kaiserliches Adelsdiplom (Adelsbrief) verliehen, im 17. und 18. Jahrhundert auch erkauft wurde.“[1]
- [1] „Der Briefadel wurde seit dem 16. Jahrhundert vom Kaiser in Form eines Adelsbrief genannten Diploms verliehen, das man im 17. und 18. Jahrhundert jedoch auch käuflich erwerben konnte.“[2]
Wortbildungen:
Übersetzungen
[1] Adel, der erst in der Neuzeit durch einen Adelsbrief in den Adelsstand erhoben wird
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Briefadel“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Briefadel“
- [1] Duden online „Briefadel“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Briefadel“
- [1] wissen.de – Lexikon „Briefadel“
- [1] Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Briefadel“
Quellen: