Charakterzug
Charakterzug (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Charakterzug | die Charakterzüge |
| Genitiv | des Charakterzuges des Charakterzugs |
der Charakterzüge |
| Dativ | dem Charakterzug dem Charakterzuge |
den Charakterzügen |
| Akkusativ | den Charakterzug | die Charakterzüge |
Worttrennung:
- Cha·rak·ter·zug, Plural: Cha·rak·ter·zü·ge
Aussprache:
- IPA: [kaˈʁaktɐˌt͡suːk]
- Hörbeispiele: Charakterzug (Info)
Bedeutungen:
- [1] eine bestimmte Eigenschaft/ein bestimmtes Merkmal eines Charakters
Herkunft:
- Determinativkompositum aus Charakter und Zug
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Wesenszug
Beispiele:
- [1] „Heute weiß Gudrun Baumann, dass das Nichthinsehen, das ihr offenbar während des Luftkriegs antrainiert worden war, zu einem Charakterzug wurde, gegen den sie dann ihr Leben lang ankämpfte.“[1]
- [1] „Gemütlichkeit, behaupten gerade die Ungemütlichen, ist ein Charakterzug des gründlichen Deutschen, der tagsüber tüchtig und fortschrittlich ist und abends gemütlich wird.“[2]
- [1] „Und im nächsten Augenblick lachten sie, lachten über einen komischen Charakterzug des Verstorbenen.“[3]
Übersetzungen
[1] eine bestimmte Eigenschaft/ein bestimmtes Merkmal eines Charakters
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Charakterzug“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Charakterzug“
- [1] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Charakterzug“
- [1] The Free Dictionary „Charakterzug“
- [1] Duden online „Charakterzug“
Quellen:
- ↑ Sabine Bode: Die vergessene Generation. Die Kriegskinder brechen ihr Schweigen. 3. Auflage. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-94797-7, Seite 37.
- ↑ Eugen Skasa-Weiß: So lacht Germania. Humor zwischen Isar und Elbe. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1971, Seite 14.
- ↑ Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1964 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 83. Englisches Original Paris 1939.