Deportationspolitik
Deportationspolitik (Deutsch)
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Deportationspolitik | — |
| Genitiv | der Deportationspolitik | — |
| Dativ | der Deportationspolitik | — |
| Akkusativ | die Deportationspolitik | — |
Worttrennung:
- De·por·ta·ti·ons·po·li·tik, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [depɔʁtaˈt͡si̯oːnspoliˌtiːk]
- Hörbeispiele: —
- Reime: -oːnspolitiːk
Bedeutungen:
- [1] Politik, deren Ziel Deportationen sind
Herkunft:
- Determinativkompositum aus den Substantiven Deportation und Politik mit dem Fugenelement -s
Oberbegriffe:
- [1] Politik
Beispiele:
- [1] „In Russland wurden in den ersten drei Kriegsjahren etwa sechs Millionen Zivilisten, Hunderttausende von Juden, deutsche Minderheiten, Bewohner der baltischen Gebiete, Roma und Muslime aus dem Kaukasus und Zentralasien, die man alle aus ethnischen Gründen als potentielle innere Feinde und ‹unzuverlässige› Bevölkerungsteile betrachtete, Opfer einer militärischen Deportationspolitik.“[1]
Übersetzungen
[1] Politik, deren Ziel Deportationen sind
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Deportationspolitik“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Deportationspolitik“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Deportationspolitik“
Quellen:
- ↑ Rolf Hosfeld: Tod in der Wüste. Der Völkermord an den Armeniern. C.H.Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-67451-8, Seite 9/10.