Doketismus

Doketismus (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Doketismus
—
Genitiv des Doketismus
—
Dativ dem Doketismus
—
Akkusativ den Doketismus
—

Worttrennung:

Do·ke·tis·mus, kein Plural

Aussprache:

IPA: [dokeˈtɪsmʊs]
Hörbeispiele:  Doketismus (Info)
Reime: -ɪsmʊs

Bedeutungen:

[1] Theologie: Lehre, wonach Jesus Christus nur einen (göttlichen) Scheinleib gehabt habe und demnach nicht wahrer Mensch gewesen sei (im Gegensatz zur Zwei-Naturen-Lehre)

Herkunft:

Ableitung von Doket mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ismus. Zugrunde liegt letztlich das altgriechische Verb δοκεῖν (dokein☆) → grc „meinen, scheinen“, vergleiche Doketist und doketisch[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Monophysitismus

Oberbegriffe:

[1] Lehre/Glaube, Irrlehre/Häresie

Beispiele:

[1] Der Doketismus wurde auf dem Konzil von Nizäa verurteilt.

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Doketismus“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Doketismus“
[1] Duden online „Doketismus“

Quellen:

  1. ↑ Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Doketismus“.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Dokimastik