Dreimeilenzone

Dreimeilenzone (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Dreimeilenzone die Dreimeilenzonen
Genitiv der Dreimeilenzone der Dreimeilenzonen
Dativ der Dreimeilenzone den Dreimeilenzonen
Akkusativ die Dreimeilenzone die Dreimeilenzonen

Worttrennung:

Drei·mei·len·zo·ne, Plural: Drei·mei·len·zo·nen

Aussprache:

IPA: [dʁaɪ̯ˈmaɪ̯lənˌt͡soːnə]
Hörbeispiele:  Dreimeilenzone (Info)

Bedeutungen:

[1] drei Seemeilen breiter, küstennaher Bereich eines Meeres, der vom anliegenden Küstenstaat als Hoheitsgewässer beansprucht werden kann

Herkunft:

Determinativkompositum aus der Zusammenrückung der Wortgruppe drei Meilen (Bestimmungswort) und dem Substantiv Zone (Grundwort)

Oberbegriffe:

[1] Zone

Beispiele:

[1] „Kaum haben die Schiffe die Dreimeilenzone verlassen, werfen sie Anker.“[1]
[1] „Damals deckte ich auf, dass amerikanische U-Boote Spionagefahrten innerhalb der russischen Dreimeilenzone unternahmen.“[2]
[1] „England und Dänemark einigten sich nach anfänglichen Drohgebärden 1901 auf eine Dreimeilenzone, sehr zur Unzufriedenheit der Inselbewohner, die eine größere Schutzzone forderten.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Dreimeilenzone
[1] Duden online „Dreimeilenzone
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Dreimeilenzone
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDreimeilenzone
[*] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Dreimeilenzone“ auf wissen.de
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Dreimeilenzone
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Dreimeilenzone

Quellen:

  1. Geheimwaffe in Flammen: Die Selbstversenkung der Graf Spee. Abgerufen am 18. Juni 2019.
  2. "Das Rätsel bleibt, wie Verrückte die Regierung übernehmen konnten". Abgerufen am 18. Juni 2019.
  3. Sabine Gorsemann: Die Färöer. Inselwelt im Nordatlantik. DuMont Buchverlag, Köln 1990, ISBN 3-7701-2175-9, Seite 49.