Drogenmarkt

Drogenmarkt (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Drogenmarkt die Drogenmärkte
Genitiv des Drogenmarkts der Drogenmärkte
Dativ dem Drogenmarkt den Drogenmärkten
Akkusativ den Drogenmarkt die Drogenmärkte

Worttrennung:

Dro·gen·markt, Plural: Dro·gen·märk·te

Aussprache:

IPA: [ˈdʁoːɡn̩ˌmaʁkt]
Hörbeispiele:  Drogenmarkt (Info),  Drogenmarkt (Info)

Bedeutungen:

[1] Ort, an dem mit Drogen gehandelt wird
[2] Gesamtheit von Angeboten und Nachfrage, die Drogen betreffen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Droge und Markt mit dem Fugenelement -n

Oberbegriffe:

[1, 2] Markt

Unterbegriffe:

[2] Heroinmarkt, Kokainmarkt

Beispiele:

[1] „Bis zum Ende des Sommers konnte er noch zwei weitere Fälle aufklären – darunter einen Whodunit, eine Straßenschießerei auf dem Drogenmarkt in der Old York Road.“[1]
[1] „Früher gab es bestimmte Häuserblocks oder Abschnitte von Parks oder sogar Strände, wo die Verkäufer herumhingen und auf Käufer warteten. Damals hätte Boone diese Orte abgeklappert, um eine Zielperson zu finden, aber solche Drogenmärkte existieren nicht mehr.“[2]
[2] „Mit anderen Worten, El Padrino leitete eine Revolution ein, deren Folgen bald weltweit zu spüren sein sollten: Er privatisierte den mexikanischen Drogenmarkt und öffnete ihn für die Konkurrenz.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Drogenmarkt
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Drogenmarkt
[2] Duden online „Drogenmarkt
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalDrogenmarkt

Quellen:

  1. David Simon: Homicide. Ein Jahr auf mörderischen Straßen. Antje Kunstmann, München 2011, ISBN 978-3-888-97723-7, Seite 436.
  2. Don Winslow: Broken. HarperCollins, Hamburg 2021, ISBN 978-3-7499-0287-3, Seite 239.
  3. Roberto Saviano: ZeroZeroZero. wie Kokain die Welt beherrscht. Hanser, München 2014, ISBN 978-3-446-24497-9, Seite 44.