Dybbuk
Dybbuk (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Dybbuk | die Dybbuks |
| Genitiv | des Dybbuk des Dybbuks |
der Dybbuks |
| Dativ | dem Dybbuk | den Dybbuks |
| Akkusativ | den Dybbuk | die Dybbuks |
Nebenformen:
Worttrennung:
- Dyb·buk, Plural: Dyb·buks
Aussprache:
- IPA: [ˈdʏbʊk]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] Kabbalistik, jüdische Mythologie, jüdischer Volksglauben: Seele einer sündigen Person, die nach deren Tod einen lebenden Menschen befällt, um vor den Verfolgungen böser Geister (Dämonen) ewige Ruhe zu finden, was dazu führt, dass sie mitunter selbst als böser Geist wahrgenommen wird und der betreffende Mensch als „besessen“ erscheint
Beispiele:
- [1] „War ich bisher eine irrende Seele gewesen, eine Art goitischer Dybbuk, so wurde ich jetzt ein fleischgefüllter Geist.“[1]
Alle weiteren Informationen zu diesem Begriff befinden sich im Eintrag „Dibbuk“.
Ergänzungen sollten daher auch nur dort vorgenommen werden.
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Dibbuk“ (dort auch „Dybbuk“)
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Dybbuk“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Dybbuk“
- [1] Duden online „Dybbuk“
Quellen:
- ↑ Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1964 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 191. Englisches Original Paris 1939.