Ehrgefühl

Ehrgefühl (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Ehrgefühl die Ehrgefühle
Genitiv des Ehrgefühles
des Ehrgefühls
der Ehrgefühle
Dativ dem Ehrgefühl
dem Ehrgefühle
den Ehrgefühlen
Akkusativ das Ehrgefühl die Ehrgefühle

Worttrennung:

Ehr·ge·fühl, Plural: Ehr·ge·füh·le

Aussprache:

IPA: [ˈeːɐ̯ɡəˌfyːl]
Hörbeispiele:  Ehrgefühl (Info)

Bedeutungen:

[1] Gespür für die eigene Ehre und das Bedürfnis, sie zu bewahren

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm von Ehre und dem Substantiv Gefühl

Oberbegriffe:

[1] Gefühl

Beispiele:

[1] „Und nun gesellte sich zu ihrem Herzenskummer noch gekränktes Ehrgefühl, um das Mass ihres Unglücks voll zu machen.“[1]
[1] „Da ich erst zwölf Jahre alt war, hatte mein Geist noch nicht die Kaltblütigkeit erlangt, Pläne für eine heroische Rache zu schmieden, wie sie das eingebildete Ehrgefühl ausheckt.“[2]
[1] „Ich glaube, ich mochte ihn besonders deshalb, weil er absolut kein Ehrgefühl besaß.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Ehrgefühl
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Ehrgefühl
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Ehrgefühl
[1] The Free Dictionary „Ehrgefühl
[1] Duden online „Ehrgefühl
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalEhrgefühl

Quellen:

  1. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 618. Russische Urfassung 1867.
  2. Giacomo Casanova: Geschichte meines Lebens, herausgegeben und eingeleitet von Erich Loos, Band 1. Propyläen, Berlin 1985 (Neuausgabe) (übersetzt von Heinz von Sauter), Seite 107 f.
  3. Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1964 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 105. Englisches Original Paris 1939.