Eierfarbe

Eierfarbe (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Eierfarbe die Eierfarben
Genitiv der Eierfarbe der Eierfarben
Dativ der Eierfarbe den Eierfarben
Akkusativ die Eierfarbe die Eierfarben

Worttrennung:

Ei·er·far·be, Plural: Ei·er·far·ben

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯ɐˌfaʁbə]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Farbe der Eierschale
[2] spezielle Farbe zum Färben von Ostereiern

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Ei und Farbe sowie dem Fugenelement -er

Synonyme:

[2] Ostereierfarbe

Oberbegriffe:

[1, 2] Farbe

Beispiele:

[1] „So scheinen sämtliche natürlichen Eierfarben auf gerade einmal zwei Pigmenten zu basieren: dem blau-grünen Biliverdin und dem rostbraunen Protoporphyrin.“[1]
[1] „Dabei gibt weniger das Gefieder als vielmehr die Farbe der Ohrscheibe einen Hinweis auf die Eierfarbe.“[2]
[1] „Sonst lässt die Ohrscheibe keine Rückschlüsse auf die Eierfarbe zu.“[3]
[1] „Streng genommen lässt die Farbe des Gefieders von Hennen ohnehin keinen zuverlässigen Rückschluss auf die Eierfarbe zu.“[4]
[1] „Die Olivleger können dann mit Hühnern verpaart werden, die eine andere Farbe legen, um andere Eierfarben, wie hellblau oder hellgrün, zu bekommen.“[5]
[2] „Bei manchen chemischen Eierfarben gilt es, bedachtsam zu sein.“[6]
[2] „Grundsätzlich rät Randak, die Eierfarben in Essigwasser aufzulösen.“[7]
[2] „Bei Eierfarben zum Selberfärben gibt es allerdings eine gesetzliche Ausnahmeregelung.“[8]
[2] „Künstliche Eierfarben sind kennzeichnungspflichtig.“[9]
[2] „Spezielle Eierfarben aus dem Handel wie Brausetabletten, bunte Stifte oder Malkästen sind Verbraucherschützern zufolge meist unbedenklich.“[10]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Eierfarbe
[2] Duden online „Eierfarbe
[2] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Eierfarbe“ auf wissen.de
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Eierfarbe
[2] Ernst Christmann (Begründer), fortgeführt von Julius Krämer, bearbeitet von Rudolf Post; unter Mitarbeit von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer: Pfälzisches Wörterbuch. 6 Bände und ein Beiheft. Stuttgart 1965–1998, Stichwort „Eierfarbe“.
[2] Josef Müller (Bearbeiter und Herausgeber), ab Band Ⅶ herausgegeben von Karl Meisen, Heinrich Dittmaier und Matthias Zender: Rheinisches Wörterbuch. 9 Bände. Bonn und Berlin 1928–1971, Stichwort „Eierfarbe“.
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Eierfarbe
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalEierfarbe

Quellen:

  1. Kerstin Viering: Meister im Eierfärben. In: Wiener Zeitung Online. 7. April 2017 (URL, abgerufen am 7. April 2026).
  2. Alina Lingg: Braune oder weiße Eier? Vorliebe der Deutschen beruht auf einem Irrglauben. In: web.de. 1&1 Mail & Media GmbH, 9. November 2024, abgerufen am 7. April 2026 (HTTPS).
  3. Dieses Körperteil eines Huhns verrät die Eierfarbe. In: stern.de. 17. April 2022, ISSN 0039-1239 (URL, abgerufen am 7. April 2026).
  4. Warum braune Eier bald aus Supermärkten verschwinden könnten. In: Bayerischer Rundfunk. 17. April 2024 (URL, abgerufen am 7. April 2026).
  5. Madeline Düwert: Salzgitter: Wenn Hühnerliebe knallbunt ist. In: Land & Forst. Deutscher Landwirtschaftsverlag GmbH, 31. Oktober 2019, abgerufen am 7. April 2026 (HTTPS).
  6. Gift im Osterkorb. In: sueddeutsche.de. 17. Mai 2010, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 7. April 2026).
  7. Petra Tempfer: Salz und Eierfarbe. In: Wiener Zeitung Online. 1. April 2015 (URL, abgerufen am 7. April 2026).
  8. Ostern: Greenpeace warnt vor bedenklichen Stoffen in Eierfarben. In: Der Standard digital. 4. April 2019 (URL, abgerufen am 7. April 2026).
  9. Janne Geefcke: Schaden bunte Eier der Gesundheit?. In: stern.de. 13. April 2017, ISSN 0039-1239 (URL, abgerufen am 7. April 2026).
  10. Fakten rund ums Osterei: Was Sie noch nicht über die bunten Eier wussten. In: FOCUS Online. 12. April 2020, ISSN 0943-7576 (URL, abgerufen am 7. April 2026).