Eisenvitriol

Eisenvitriol (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Eisenvitriol
Genitiv des Eisenvitriols
Dativ dem Eisenvitriol
Akkusativ das Eisenvitriol

Worttrennung:

Ei·sen·vi·t·ri·ol, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈaɪ̯zn̩vitʁiˌʔoːl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Chemie: grünes, kristallisiertes Eisensulfat mit der Summenformel FeSO₄

Herkunft:

Determinativkompositum (Zusammensetzung) aus den Substantiven Eisen und Vitriol

Synonyme:

[1] Eisen(II)-sulfat, Ferrosulfat, Grüner Galitzenstein, Grünsalz, Melanterit

Oberbegriffe:

[1] Eisensalz

Beispiele:

[1] Eisenvitriol hemmt Algenwachstum und ist als eine sehr haltbare Kalkfarbe angesehen.[1]
[1] In den späteren Jahren wurde Eisenvitriol, besonders in Schweden in reines Kalkwasser gemischt und ergab eine lasierende Oberflächenbehandlung.[1]
[1] In Wasser ist Eisenvitriol löslich, in Alkohol und Äther ist FeSO₄ unlöslich.[2]
[1] Bei der Reaktion des in der Eisengallustinte enthaltenen Eisenvitriols mit in der Luft enthaltenem Wasser und Sauerstoff entsteht Schwefelsäure.[3]
[1] Eisenvitriol wird als Pigment und in der Wasseraufbereitung verwendet.
[1] Eisenvitriol wirkt bei Kontakt akut reizend bis ätzend auf Haut und die Schleimhäute.

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Eisen(II)-sulfat, darin Erwähnung von „Eisenvitriol“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Eisenvitriol
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Eisenvitriol
[1] Duden online „Eisenvitriol

Quellen:

  1. 1 2 Kalkfarbe mit Eisenvitriol. Sven Krumnow und Katrin Bauer GbR, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  2. Eisen-(II)-Sulfat, Eisenvitriol, schwefelsaures Eisenoxydul. Kremer Pigmente GmbH, abgerufen am 26. Oktober 2025.
  3. Wikipedia-Artikel „Tintenfraß“ (Stabilversion).