Entzücken

Entzücken (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Entzücken
—
Genitiv des Entzückens
—
Dativ dem Entzücken
—
Akkusativ das Entzücken
—

Worttrennung:

Ent·zü·cken, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɛntˈt͡sʏkn̩]
Hörbeispiele:  Entzücken (Info),  Entzücken (Info)
Reime: -ʏkn̩

Bedeutungen:

[1] Vorgang, durch den man in freudige Erregung/Begeisterung verfällt, und Ergebnis dieses Prozesses

Herkunft:

spätmittelhochdeutsch enzucken „religiöses Entrücktsein“, im 18. Jahrhundert verallgemeinert: „starke Freude, Begeisterung“[1]
Ableitung des Substantivs vom Verb entzücken durch Konversion

Beispiele:

[1] „Alle drei sprangen vor Entzücken hoch.“[2]
[1] „Sie fielen sich einander in die Arme, sie umschlangen sich, sie besahen, sie betasteten sich, als mißtrauten sie ihren Augen, sie schienen ihres Entzückens nimmer ein Ende zu finden.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Entzücken“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Entzücken“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Entzücken“
[1] The Free Dictionary „Entzücken“
[1] Duden online „Entzücken“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Entzücken“

Quellen:

  1. ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Entzücken“
  2. ↑ Li Yü: Jou Pu Tuan (Andachtsmatten aus Fleisch). Ein erotischer Roman aus der Ming-Zeit. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1979 (übersetzt von Franz Kuhn), ISBN 3-596-22451-9, Seite 299. Chinesisches Original 1634.
  3. ↑ Charles Sealsfield: Der Legitime und die Republikaner. Eine Geschichte aus dem letzten amerikanisch-englischen Kriege. Greifenverlag, Rudolstadt 1989, ISBN 3-7352-0163-6, Seite 452. Zuerst 1833; diese Ausgabe beruht auf der von 1847.