Eosin

Eosin (Deutsch)

Substantiv, n

Singular Plural
Nominativ das Eosin die Eosine
Genitiv des Eosins der Eosine
Dativ dem Eosin den Eosinen
Akkusativ das Eosin die Eosine

Worttrennung:

Eo·sin, Plural: Eo·si·ne

Aussprache:

IPA: [eoˈziːn]
Hörbeispiele:
Reime: -iːn

Bedeutungen:

[1] Chemie: roter Farbstoff, der häufig in histologischen Färbungen verwendet wird

Abkürzungen:

Summenformel: C₂₀H₆Br₄Na₂O₅; CAS-Nummer: 17372-87-1

Herkunft:

Neuwort (Neologismus), zusammengesetzt aus dem altgriechischen Substantiv ἠώς (ēōs)  grcMorgenröte“ und dem Suffix -in[1]

Synonyme:

[1] Eosin G, Eosin Y, Tetrabromfluorescein

Oberbegriffe:

[1] Farbstoff

Beispiele:

[1] Das feste geruchlose Eosin besitzt einen Schmelzpunkt von 295,5°C und lässt sich mit einer Löslichkeit von 300g/l bei 20°C gut in Wasser lösen.[2]
[1] Bis in die 1980er Jahre verwendete man Eosin als Farbstoff in Lippenstiften. Wegen der toxischen Wirkung wurde es seither durch andere Pigmente ersetzt.[3]
[1] Eosin kann zum Färben von Textilien und Papier verwendet werden.[3]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] Eosin kaufen

Wortbildungen:

eosinieren, eosinophil, Eosinophilie

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Eosin Y
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Eosin
[1] Duden online „Eosin

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das große Bedeutungswörterbuch. 10.[, vollständig überarbeitete und erweiterte] Auflage. Dudenverlag/Cornelsen Verlag, Berlin 2023, ISBN 978-3-411-05510-4, Seite 541, Eintrag „Eosin“.
  2. Marie Habben, Bijan Fink et al.: Eosin. DocCheck Flexikon, abgerufen am 18. Januar 2026.
  3. 1 2 Eosin. Chemie.de, abgerufen am 18. Januar 2026.

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