Essigkrug
Essigkrug (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Essigkrug | die Essigkrüge |
| Genitiv | des Essigkruges des Essigkrugs |
der Essigkrüge |
| Dativ | dem Essigkrug | den Essigkrügen |
| Akkusativ | den Essigkrug | die Essigkrüge |
Worttrennung:
- Es·sig·krug, Plural: Es·sig·krü·ge
Aussprache:
- IPA: [ˈɛsɪçˌkʁuːk], [ˈɛsɪkˌkʁuːk]
- Hörbeispiele: —
Bedeutungen:
- [1] zylindrisches Gefäß für Essig
- [2] abwertend: schlecht gelaunter Mann
Herkunft:
- Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Essig und Krug, das bereits im Mittelhochdeutschen als ezzichkruoc → gmh in Gebrauch war[1]
Synonyme:
- [1] Essigkanne
Sinnverwandte Wörter:
- [1] Essigpott, Essigtopf; süddeutsch, veraltet: Essighafen
Oberbegriffe:
- [1] Krug
Beispiele:
- [1] Er macht ein Gesicht, wie wenn er dem Herrgott den Essigkrug ausgetrunken hätte.
- [2] Heute ist er aber ein saurer Essigkrug.
Redewendungen:
- [1] ein Gesicht machen wie ein Essigkrug, ein Maul machen wie ein Essigkrug
Übersetzungen
[1] zylindrisches Gefäß für Essig
| Dialektausdrücke: | ||
|---|---|---|
| ||
[2] schlecht gelaunter Mann
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Essigkrug“
- [*] Wikisource-Suchergebnisse für „Essigkrug“
- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Essigkrug“
- [1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Essigkrug“
- [1, 2] Ernst Christmann (Begründer), fortgeführt von Julius Krämer, bearbeitet von Rudolf Post; unter Mitarbeit von Josef Schwing und Sigrid Bingenheimer: Pfälzisches Wörterbuch. 6 Bände und ein Beiheft. Stuttgart 1965–1998, Stichwort „Essigkrug“.
- [1, 2] Josef Müller (Bearbeiter und Herausgeber), ab Band Ⅶ herausgegeben von Karl Meisen, Heinrich Dittmaier und Matthias Zender: Rheinisches Wörterbuch. 9 Bände. Bonn und Berlin 1928–1971, Stichwort „Essigkrug“.
- [1] Wander: Deutsches Sprichwörter-Lexikon „Essigkrug“
Quellen: