Europäische Währungsunion

Europäische Währungsunion (Deutsch)

Substantiv, f, Eigenname, Wortverbindung, adjektivische Deklination

starke Deklination ohne Artikel
Singular Plural
Nominativ Europäische Währungsunion
—
Genitiv Europäischer Währungsunion
—
Dativ Europäischer Währungsunion
—
Akkusativ Europäische Währungsunion
—
schwache Deklination mit bestimmtem Artikel
Singular Plural
Nominativ die Europäische Währungsunion
—
Genitiv der Europäischen Währungsunion
—
Dativ der Europäischen Währungsunion
—
Akkusativ die Europäische Währungsunion
—
gemischte Deklination (mit Possessivpronomen, »kein«, …)
Singular Plural
Nominativ eine Europäische Währungsunion
—
Genitiv einer Europäischen Währungsunion
—
Dativ einer Europäischen Währungsunion
—
Akkusativ eine Europäische Währungsunion
—

Worttrennung:

Eu·ro·pä·i·sche Wäh·rungs·uni·on, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɔɪ̯ʁoˈpɛːɪʃə ˈvɛːʁʊŋsʔʊˌni̯oːn]
Hörbeispiele:  Europäische Währungsunion (Info)

Bedeutungen:

[1] Zusammenschluss der Staaten, in denen der Euro die Landeswährung ist

Abkürzungen:

[1] EWU

Synonyme:

[1] Europäische Wirtschafts- und Währungsunion

Sinnverwandte Wörter:

[1] Eurozone

Holonyme:

[1] Europäische Union

Meronyme:

[1] die Mitgliedsstaaten der Europäischen Währungsunion: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Irland, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Portugal, Slowakei, Slowenien, Spanien, Republik Zypern

Beispiele:

[1] „Die Zahl der Arbeitslosen bleibt in der Europäischen Währungsunion hoch.“[1]
[1] „Das Drama um Griechenlands Staatsschulden geht in die Verlängerung. Wie lange will sich die Europäische Währungsunion noch von Athen an der Nase herumführen lassen[?]“[2]
[1] „[EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger:] ‚Nach der Krise ist immer vor der Krise. Wir haben gesehen, dass unsere Europäische Währungsunion 2009, 2010 und 2011 nicht wetterfest gewesen war.‘“[3]
[1] „Auch die Schweiz war Mitglied dieser ersten Europäischen Währungsunion, bis diese zerbrach.“[4]
[1] „Schließlich ist das eine Münze aus dem ersten Euro-Jahr, dem Jahr der europäischen Währungsunion.“[5]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] mit Substantiv: Aufnahme in die Europäischen Währungsunion, Reform der Europäischen Währungsunion
[1] mit Verb: die Europäischen Währungsunion reformieren

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Europäische Wirtschafts- und Währungsunion“ (dort auch „Europäische Wirtschaftsunion“)
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Europäische Währungsunion“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Europäische Währungsunion“

Quellen:

  1. ↑ Wirtschaft - Eurozone: Arbeitslosenquote bei 9,6 Prozent. In: Deutsche Welle. 2. März 2017 (URL, abgerufen am 14. Mai 2018).
  2. ↑ Danhong Zhang: Kommentar: Europa macht sich lächerlich. In: Deutsche Welle. 23. Juni 2015 (URL, abgerufen am 14. Mai 2018).
  3. ↑ Mario Dobovisek: Eurpäische Union - "Wir sollten Macron folgen". In: Deutschlandradio. 18. April 2018 (Deutschlandfunk/Köln, Interview mit Günther Oettinger, Text und Audio zum Nachhören, Dauer 09:38 mm:ss, URL, abgerufen am 14. Mai 2018).
  4. ↑ Münzen gewinnen an Wert. In: Thurgauer Zeitung. 20. Februar 2019.
  5. ↑ Italienischer Münzschatz im Portemonnaie?. In: Norddeutsche Neueste Nachrichten. 1. Juni 2024.