Fasel
Fasel (Deutsch)
Substantiv, m
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | der Fasel | die Fasel |
| Genitiv | des Fasels | der Fasel |
| Dativ | dem Fasel | den Faseln |
| Akkusativ | den Fasel | die Fasel |
Worttrennung:
- Fa·sel, Plural: Fa·sel
Aussprache:
- IPA: [ˈfaːzl̩]
- Hörbeispiele: Fasel (Info)
- Reime: -aːzl̩
Bedeutungen:
- [1] junges Zuchttier
Herkunft:
- [1] Nach Grimm [1] von mittelhochdeutsch vasel → gmh, mittelniederdeutsch vāsel → gml, zurückgehend auf althochdeutsch fasal → goh, auch altsächsisch; über das Urindogermanische *pes- mit dem Wort Penis verwandt. Laut Adelung[2] kommt dieses Wort von fahen her, das ehedem auch sich vermehren bedeutet habe. Das Wort sei mit feselig (fruchtbar) und mit diversen Bezeichnungen für das männliche Glied verwandt.
Unterbegriffe:
- [1] Faseleber, Faselstier
Beispiele:
- [1]
Übersetzungen
[1] junges Zuchttier
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Fasel“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Fasel“
- [1] Duden online „Fasel“
- [1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Rechtschreibung der deutschen Sprache und der Fremdwörter. In: Der große Duden (in acht Bänden). 15. Auflage. Band 1, Bibliographisches Institut, Mannheim 1961, Seite 253, Eintrag „Fasel“.
- [1] Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 1, Spalte 1062, Artikel „Fasel“ im Sinne von „Zuchttier“.
Quellen:
- ↑ Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. Neubearbeitung (A–F), 9. Bände. Göttingen/Berlin 1980–2016 „Fasel“ (digitalisierte Fassung)
- ↑ Johann Christoph Adelung: Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart mit beständiger Vergleichung der übrigen Mundarten, besonders aber der oberdeutschen. Zweyte, vermehrte und verbesserte Ausgabe. Leipzig 1793–1801 „Fasel“
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Fasel | die Faseln |
| Genitiv | der Fasel | der Faseln |
| Dativ | der Fasel | den Faseln |
| Akkusativ | die Fasel | die Faseln |
Worttrennung:
- Fa·sel, Plural: Fa·seln
Aussprache:
- IPA: [ˈfaːzl̩]
- Hörbeispiele: Fasel (Info)
- Reime: -aːzl̩
Bedeutungen:
- [1] volkstümlich: Gartenbohne
Synonyme:
- [1] Fasole
Beispiele:
- [1] Die Faseln müssen heute gepflückt werden.
Übersetzungen
[1] volkstümlich: Gartenbohne
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Fasel“
- [1] Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 1, Spalte 448, Artikel „Bohne“, dort auch das volkstümlich, synonyme „Fasel“.
- [1] Der Neue Herder. In 2 Bänden. Herder Verlag, Freiburg 1949, Band 1, Spalte 1062, Artikel „Fasel, Fasole“ im Sinne von „Gartenbohne“.