Fettnäpfchen
Fettnäpfchen (Deutsch)
Substantiv, n
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Fettnäpfchen | die Fettnäpfchen |
| Genitiv | des Fettnäpfchens | der Fettnäpfchen |
| Dativ | dem Fettnäpfchen | den Fettnäpfchen |
| Akkusativ | das Fettnäpfchen | die Fettnäpfchen |
Worttrennung:
- Fett·näpf·chen, Plural: Fett·näpf·chen
Aussprache:
- IPA: [ˈfɛtˌnɛp͡fçən]
- Hörbeispiele: Fettnäpfchen (Info)
Bedeutungen:
- [1] ein kleines, mit Fett gefülltes Gefäß, das früher häufig zum Stiefelputzen neben der Tür oder dem Herd stand
- [2] übertragen: peinliche Situation, in der man eine andere Person unabsichtlich kränkt oder verärgert
Herkunft:
- Diminutiv von Fettnapf
Beispiele:
- [1] Früher stand neben dem Schuhregal stets ein Fettnäpfchen.
- [2] Fritz hat mal wieder kein Fettnäpfchen ausgelassen.
- [2] „Wir waren erst ein paar Minuten zusammen und waren bereits in unser erstes Fettnäpfchen getreten, sehr zu Angels Leidwesen.“[1]
- [2] „Er hat bereits über den Durst hinaus getrunken und die Schnauze voll von seiner Frau, die verzweifelt versucht, ihn vor Fettnäpfchen zu bewahren.“[2]
Redewendungen:
Übersetzungen
[1] kleines, mit Fett gefülltes Gefäß, das früher häufig zum Stiefelputzen bereitstand
|
[2] übertragen: peinliche Situation, in der man eine andere Person unabsichtlich kränkt oder verärgert
Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1, 2] Wikipedia-Artikel „Fettnäpfchen“
- [2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Fettnäpfchen“
- [1, 2] Duden online „Fettnäpfchen“
- [2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fettnäpfchen“
- [2] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Fettnäpfchen“
- [2] The Free Dictionary „Fettnäpfchen“
Quellen:
- ↑ Lois Pryce: Mit 80 Schutzengeln durch Afrika. Die verrückteste, halsbrecherischste, schrecklich-schönste Reise meines Lebens. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2018 (übersetzt von Anja Fülle, Jérôme Mermod), ISBN 978-3-7701-6687-9, Seite 61. Englisches Original 2009.
- ↑ Jón Atli Jónasson: Schmerz. Ein Fall für Dora und Rado. 2. Auflage. Scherz, Frankfurt/Main 2024 (übersetzt von Freyja Melsted), ISBN 978-3-651-00134-3, Seite 244. Isländisches Original Reykjavík 2022.