Fourage

Fourage (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Fourage
—
Genitiv der Fourage
—
Dativ der Fourage
—
Akkusativ die Fourage
—

Alternative Schreibweisen:

Furage

Worttrennung:

Fou·ra·ge, kein Plural

Aussprache:

IPA: [fuˈʁaːʒə]
Hörbeispiele:  Fourage (Info)
Reime: -aːʒə

Bedeutungen:

[1] Soldatensprache: das Futter für die Pferde
[2] Soldatensprache: die Lebensmittel beziehungsweise der Mundvorrat für die Truppe
[3] Verhaltensbiologie: die Nahrung, welche die Arbeiterinnen staatenbildender Insekten für die Brut herbeischaffen

Beispiele:

[2] „Wer satt werden will, muss auch auf Fourage gehen.“[1]
[2] „Es war sinnlos, weiter nach Fourage zu suchen.“[2]
[1] „Für Fourage hat Bartl gesorgt, tröste ich mich, und so was macht er gründlich: Zu verhungern brauchen wir nicht.“[3]

Wortbildungen:

Fouragewagen
Alle weiteren Informationen zu diesem Begriff befinden sich im Eintrag „Furage“.
Ergänzungen sollten daher auch nur dort vorgenommen werden.
Referenzen und weiterführende Informationen:
[1–3] Wikipedia-Artikel „Fourage“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Fourage“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Fourage“
[*] The Free Dictionary „Fourage“
[1, 2] Duden online „Fourage“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Fourage“
[1, 2] Die große Bertelsmann Lexikon-Bibliothek. 1967. Auflage. Band 8: Das große deutsche Wörterbuch (von Gerhard Wahrig), C. Bertelsmann Verlag, Gütersloh 1967, Spalte 1324, Artikel „Fourage“, mit Verweis auf den Eintrag „Furage“

Quellen:

  1. ↑ Arno Surminski: Der lange Weg. Von der Memel zur Moskwa. Roman. LangenMüller, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-7844-3508-4, Seite 102.
  2. ↑ Henry Miller: Stille Tage in Clichy. Rowohlt, Reinbek 1990 (übersetzt von Kurt Wagenseil), ISBN 3-499-15161-8, Seite 28. Englisches Original New York 1956.
  3. ↑ Lothar-Günther Buchheim: Die Festung. 2. Auflage. Hoffmann & Campe, Hamburg 1995, ISBN 3-455-00733-3, Seite 1282. 1. Auflage auch 1995.