Fundhöffigkeit

Fundhöffigkeit (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Fundhöffigkeit
Genitiv der Fundhöffigkeit
Dativ der Fundhöffigkeit
Akkusativ die Fundhöffigkeit

Worttrennung:

Fund·höf·fig·keit, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈfʊntˌhœfɪçkaɪ̯t], [ˈfʊntˌhœfɪkkaɪ̯t]
Hörbeispiele:  Fundhöffigkeit (Info)

Bedeutungen:

[1] Eigenschaft, ein reiches Vorkommen an archäologisch oder paläontologisch interessanten Objekten zu versprechen

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Fund und Höffigkeit

Oberbegriffe:

[1] Höffigkeit

Beispiele:

[1] „[…] übrigen wissenschaftlichen Material auch eine umfangreiche Kartothek über die alpinen Höhlen mit besonderen Anmerkungen über ihre Fundhöffigkeit verlor.“[1]
[1] „Nach den Untersuchungen von FRANZEN […] ist die Fundhöffigkeit im W — infolge eines von NE über W nach SE laufenden schwachen Bodenwasserstromes — in diesem Gebiet relativ hoch.“[2]
[1] „[…] im Eozän des Geiseltalgebietes […] und zur Stratigraphie der Schichtenfolge […], der für eine geringere Fundhöffigkeit bekannt ist […].“[3]
[1] „Auch während der aktiven Kohleförderung Anfang der 1970er Jahre zeichnete sich der nordwestliche Bereich des Geiseltalreviers durch eine sehr geringe Fundhöffigkeit bezüglich der Wirbeltierfossilien aus.“[4]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Artikel „Höffigkeitsgebiet, dort auch „Fundhöffigkeit“

Quellen:

  1. Sitzungsberichte. Bände 78-79, Physikalisch-medicinische Societät zu Erlangen, 1955, Seite 99 (Zitiert nach Google Books)
  2. Geologisches Jahrbuch Hessen. Bände 108-109, Hessisches Landesamt für Bodenforschung, 1980, Seite 12 (Zitiert nach Google Books)
  3. Natur und Museum. Band 136, Senckenbergische Naturforschende Gesellschaft, 2006, Seite 164 (Zitiert nach Google Books)
  4. Das Geiseltal-Projekt 2000. Institut für Geologische Wissenschaften und Geiseltalmuseum der Universität Halle, 2000, Seite 78 (Zitiert nach Google Books)