Garçon

Garçon (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Garçon die Garçons
Genitiv des Garçons der Garçons
Dativ dem Garçon den Garçons
Akkusativ den Garçon die Garçons

Worttrennung:

Gar·çon, Plural: Gar·çons

Aussprache:

IPA: [ɡaʁˈsɔ̃ː]
Hörbeispiele:  Garçon (Info)
Reime: -ɔ̃ː

Bedeutungen:

[1] männliche Person, die als Kellner arbeitet
[2] veraltet: junger Mann
[3] veraltet: unverheirateter Mann

Herkunft:

von gleichbedeutend französisch garçon  fr entlehnt; das Wort ist germanischen Ursprungs, der aber nicht weiter spezifiziert wird[1]

Synonyme:

[1] Kellner, Ober
[3] Junggeselle

Sinnverwandte Wörter:

[2] Jüngling

Beispiele:

[1] „Man wollte etwas von ihr an drei Tischen, sie redete mit sieben Personen, ein junger Garçon war plötzlich da und servierte Trinkbares.“[2]
[1] „Während sie in das Nebenzimmer geht, schleppe ich die Koffer herauf, helfe dem Garçon, der mich über meine »Herrschaft« in schlechtem Französisch auszufragen versucht, in ihrem Schlafzimmer Feuer machen und sehe einen Augenblick mit stillem Neid auf den flackernden Kamin, das duftige weiße Himmelbett, die Teppiche, mit denen der Boden belegt ist.“[3]
[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Garçon
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Garçon
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGarçon
[*] The Free Dictionary „Garçon
[*, 2, *] Duden online „Garçon

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Garçon“.
  2. Robert Neumann: Oktoberreise mit einer Geliebten. Ein altmodischer Roman. Desch, München/Wien/Basel 1970, ISBN 3-420-04599-9, Seite 129.
  3. Leopold von Sacher-Masoch; Helmut Fleskamp (Herausgeber): Venus im Pelz und Don Juan von Kolomea. Lichtenberg, München 1968, Seite 95. (Zuerst: Venus im Pelz, 1870, hier: S. 7-174; Don Juan von Kolomea 1866, hier: S. 175-244)