Garküche
Garküche (Deutsch)
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Garküche | die Garküchen |
| Genitiv | der Garküche | der Garküchen |
| Dativ | der Garküche | den Garküchen |
| Akkusativ | die Garküche | die Garküchen |
Worttrennung:
- Gar·kü·che, Plural: Gar·kü·chen
Aussprache:
- IPA: [ˈɡaːɐ̯ˌkʏçə]
- Hörbeispiele: Garküche (Info)
Bedeutungen:
- [1] sehr einfach gehaltene Speisewirtschaft (oftmals auch unter freiem Himmel)
Herkunft:
- Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs garen und dem Substantiv Küche, belegt seit der Zeit um 1500[1]
Beispiele:
- [1] Am Sonntag findet man in dem Park viele Garküchen, die hauptsächlich Speisen aus Thailand, aber auch aus Laos, Vietnam, Indien und Brasilien anbieten.
- [1] „Und die Garküchen am Rand des Marktes produzieren beißenden Holzkohlenqualm.“[2]
- [1] „In ausgebrannten Steinhäusern nisteten sich Garküchen und Herbergen ein.“[3]
- [1] „Nun aber war dieser Koch gescheit, das heißt, er war ein Dieb gewesen; aber Allah hatte ihm die Sünden vergeben, und er hatte eine Garküche eröffnet.“[4]
Übersetzungen
[1] sehr einfach gehaltene Speisewirtschaft (oftmals auch unter freiem Himmel)
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Wikipedia-Artikel „Garküche“
- [1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Garküche“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Garküche“
- [1] The Free Dictionary „Garküche“
- [1] Duden online „Garküche“
- [1] Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Garküche“ auf wissen.de
- [1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Garküche“
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Garküche“
Quellen:
- ↑ Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Garküche“
- ↑ Wolf-Ulrich Cropp: Wie ich die Prinzessin von Sansibar suchte und dabei mal kurz am Kilimandscharo vorbeikam. DuMont Reiseverlag, Ostfildern 2016, ISBN 978-3-7701-8280-0, Seite 103.
- ↑ Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1971 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 1439. Russische Urfassung 1867.
- ↑ Die Erzählungen aus den tausendundein Nächten. 1. Band, Zweitausendeins, Frankfurt/Main 1974 (übersetzt von Enno Littmann), Seite 257. Textgrundlage: arabischer Urtext, Calcuttaer Ausgabe, 1830.