Gaube

Gaube (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Gaube die Gauben
Genitiv der Gaube der Gauben
Dativ der Gaube den Gauben
Akkusativ die Gaube die Gauben

Nebenformen:

Gaupe

Worttrennung:

Gau·be, Plural: Gau·ben

Aussprache:

IPA: [ˈɡaʊ̯bə]
Hörbeispiele:  Gaube (Info)
Reime: -aʊ̯bə

Bedeutungen:

[1] Bauwesen: Aufbau im Dachbereich für die Anbringung senkrecht ausgerichteter Fenster

Herkunft:

Erbwort von spätmittelhochdeutsch gupeErker‘, wahrscheinlich entstanden aus mittelhochdeutsch gupfe  gmh/gupf  gmhSpitze, Gipfel[1]

Synonyme:

[1] Dachgaube

Unterbegriffe:

[1] Fledermausgaube, Giebelgaube, Schleppgaube, Walmgaube

Beispiele:

[1] Das Fenster in der Gaube steht noch offen.
[1] „[…] in den Gauben von Wohngebäuden [befinden sich] im Allgemeinen Fenster. Gleichzeitig vergrößert eine Gaube den nutzbaren Raum im Dachgeschoss. “[2]
[1] „Das Dach hatte eine Gaube, und es gab eine Dachterrasse.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Dachgaube, „kurz Gaube“
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gaube
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Gaube
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGaube
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gaube

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 641, Eintrag „Gaube“.
  2. Wikipedia-Artikel „Dachgaube“ (Stabilversion)
  3. Ragnar Jónasson: Wintersturm. Thriller. 1. Auflage. btb Verlag, München 2024 (übersetzt von Anika Wolff), ISBN 978-3-641-28537-1, Zitat Seite 21. Isländische Originalausgabe Veröld, Reykjavík 2020.