Geheimkammer

Geheimkammer (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Geheimkammer die Geheimkammern
Genitiv der Geheimkammer der Geheimkammern
Dativ der Geheimkammer den Geheimkammern
Akkusativ die Geheimkammer die Geheimkammern

Worttrennung:

Ge·heim·kam·mer, Plural: Ge·heim·kam·mern

Aussprache:

IPA: [ɡəˈhaɪ̯mˌkamɐ]
Hörbeispiele:  Geheimkammer (Info),  Geheimkammer (Info)

Bedeutungen:

[1] versteckte, von außen nicht erkennbare Kammer

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Adjektiv geheim und dem Substantiv Kammer

Oberbegriffe:

[1] Kammer

Beispiele:

[1] „Die Geheimkammer enthielt mehrere schwere, mit Metallbeschlägen versehene Bücher aus mittelalterlicher Zeit, ein dünnes, auf vergilbtes Pergament geschriebenes Manuskript und zwei Bildnisse in Öl, deren Porträtgesichter der Wand zugekehrt waren, so als wäre es selbst der Dunkelheit hinter der versiegelten Geheimtür verboten, sie anzuschauen.“[1]
[1] „Ein Großteil des Fußbodens war mit Trümmern des eingestürzten Daches übersät, und was darunter zu sehen war, gab nicht den geringsten Hinweis auf eine Geheimkammer.“[2]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Geheimkammer
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Geheimkammer
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGeheimkammer

Quellen:

  1. Clark Ashton Smith: Eine nekromantische Geschichte. In: Die Grabgewölbe von Yoh-Vombis. Festa, Leipzig 2012, ISBN 978-3-865-52089-0, Seite 140.
  2. Ramsey Campbell: Die Kammer im Schloss. In: Die Offenbarungen des Glaaki. Festa, Leipzig 2014, ISBN 978-3865522764, Seite 26.