Gehilfin

Gehilfin (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Gehilfin die Gehilfinnen
Genitiv der Gehilfin der Gehilfinnen
Dativ der Gehilfin den Gehilfinnen
Akkusativ die Gehilfin die Gehilfinnen

Worttrennung:

Ge·hil·fin, Plural: Ge·hil·fin·nen

Aussprache:

IPA: [ɡəˈhɪlfɪn]
Hörbeispiele:  Gehilfin (Info)

Bedeutungen:

[1] weibliche Person, die eine Gehilfenprüfung bestanden hat
[2] weibliche Person, die bei bestimmten Arbeiten als Hilfe mitwirkt
[3] Rechtswesen: weibliche Person, die bei einer Straftat unterstützend mitgewirkt hat

Herkunft:

Ableitung (Motion, Movierung) des Femininums aus der männlichen Form Gehilfe, Subtraktionsfuge -e und mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -in

Sinnverwandte Wörter:

[2] Helferin
[3] Komplizin

Männliche Wortformen:

[1] Gehilfe

Oberbegriffe:

[1–3] Person

Unterbegriffe:

[1] Anwaltsgehilfin, Kanzleigehilfin, Steuergehilfin
[2] Badegehilfin, Friseurgehilfin, Hausgehilfin

Beispiele:

[1] Sie arbeitet als Gehilfin in einer Kanzlei.
[2] Sie hat im Hotel des Bruders als Gehilfin mitgearbeitet.
[2] „Justine weigert sich, seine Gehilfin zu sein.“[1]
[2] „Neben Hymie und McGovern hatte ich als Gehilfinnen zwei wunderhübsche Blondinen, die uns häufig abends zum Essen begleiteten.“[2]
[3] Als Gehilfin kam sie mit einer geringeren Strafe davon.

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Gehilfin
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gehilfin
[2, 3] The Free Dictionary „Gehilfin
[1–3] Duden online „Gehilfin
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGehilfin

Quellen:

  1. Otto Flake: Marquis de Sade. Mit einem Anhang über Rétif de la Bretonne. Mit zwei Nekrologen auf Otto Flake von Rolf Hochhuth. Deutscher Taschenbuch Velag, München 1966, Seite 61. Zuerst 1930.
  2. Henry Miller: Wendekreis des Steinbocks. Roman. 1. Auflage. Rowohlt, Reinbek 1964 (übersetzt von Kurt Wagenseil), Seite 28. Englisches Original Paris 1939.