Gesprächigkeit

Gesprächigkeit (Deutsch)

Substantiv, f

Singular Plural
Nominativ die Gesprächigkeit
—
Genitiv der Gesprächigkeit
—
Dativ der Gesprächigkeit
—
Akkusativ die Gesprächigkeit
—

Worttrennung:

Ge·sprä·chig·keit, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ɡəˈʃpʁɛːçɪçkaɪ̯t], [ɡəˈʃpʁɛːçɪkkaɪ̯t]
Hörbeispiele:  Gesprächigkeit (Info)

Bedeutungen:

[1] Eigenschaft, gerne und viel zu reden, zu sprechen

Herkunft:

Ableitung des Adjektivs gesprächig zum Substantiv mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit

Synonyme:

[1] Mitteilsamkeit, Redseligkeit

Beispiele:

[1] „Denn inzwischen war der Kaffee aufgetragen, und das Klappern der Tassen und die bald geweckte allgemeine Gesprächigkeit ließen vorläufig nur eine Unterhaltung im engsten Kreise zu.“[1]
[1] „Was ist in dem geselligen Gastmahl reizender als die Unterhaltung, die belebte Gesprächigkeit, und was belebt diese mehr als der Wein?“[2]
[1] „In deutlicher Geringschätzung wichen die herben Kelten der dringlichen Gesprächigkeit ihrer Nachbarn aus, mit unverhohlener Mißbilligung mieden sie ihre müßige Geselligkeit.“[3]

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Gesprächigkeit“
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Gesprächigkeit“
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Gesprächigkeit“
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Gesprächigkeit“
[1] The Free Dictionary „Gesprächigkeit“
[1] Duden online „Gesprächigkeit“
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Gesprächigkeit“

Quellen:

  1. ↑ Ernst Hermann: Kandidat Müller. 1886, Seite 238 (Zitiert nach Google Books)
  2. ↑ Kuno Fischer: Immanuel Kant und seine Lehre. 1889, Seite 185 (Zitiert nach Google Books)
  3. ↑ Friedrich von Gagern: Der Marterpfahl. Novelle. Reclam, Stuttgart 1985, ISBN 3-15-006533-X, Seite 11. Zuerst 1925.