Gnadenpforte
Gnadenpforte (Deutsch)
Substantiv, f
| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Gnadenpforte | die Gnadenpforten |
| Genitiv | der Gnadenpforte | der Gnadenpforten |
| Dativ | der Gnadenpforte | den Gnadenpforten |
| Akkusativ | die Gnadenpforte | die Gnadenpforten |
Worttrennung:
- Gna·den·pfor·te, Plural: Gna·den·pfor·ten
Aussprache:
- IPA: [ˈɡnaːdn̩ˌp͡fɔʁtə]
- Hörbeispiele: Gnadenpforte (Info)
Bedeutungen:
Herkunft:
- nach dem Bibelvers „Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen.“ (
Beispiele:
- [1] Die Gnadenpforte steht allen, auch den Sündern, offen.
- [1] Denn freilich mag ich gern die Menge sehen,
Wenn sich der Strom nach unsrer Bude drängt,
Und mit gewaltig wiederholten Wehen
Sich durch die enge Gnadenpforte zwängt,[2]
Übersetzungen
[1] Religion, Theologie, veraltet: die himmlische Tür zum Glück und zur Gnade
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Referenzen und weiterführende Informationen:
- [1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Gnadenpforte“
- [1] Goethe-Wörterbuch „Gnadenpforte“
Quellen:
- ↑ Goethe-Wörterbuch „Gnadenpforte“
- ↑ Johann Wolfgang von Goethe: Faust, Der Tragödie erster Teil. Vers 49–52. Herausgegeben und kommentiert von Erich Trunz, München: Beck 1999