Grübelzwang

Grübelzwang (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Grübelzwang die Grübelzwänge
Genitiv des Grübelzwangs
des Grübelzwanges
der Grübelzwänge
Dativ dem Grübelzwang den Grübelzwängen
Akkusativ den Grübelzwang die Grübelzwänge

Worttrennung:

Grü·bel·zwang, Plural: Grü·bel·zwän·ge

Aussprache:

IPA: [ˈɡʁyːbl̩ˌt͡svaŋ]
Hörbeispiele:  Grübelzwang (Info)

Bedeutungen:

[1] Psychologie: zwanghafter Drang, über bestimmte Themen immer wieder zu grübeln, ohne dabei zu einer Entscheidung oder einer Lösung zu kommen

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs grübeln und dem Substantiv Zwang

Oberbegriffe:

[1] psychische Störung, Zwang, Zwangserkrankung, Zwangsgedanke, Zwangsstörung

Beispiele:

[1] „Dem pathologischen Grübelzwang verfällt, wessen Gedanken zwanghaft immer um die gleichen Sorgen, Nöte und Ängste kreisen, ohne je eine Lösung zu finden oder diese wirklich zu suchen.“[1]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] einen Grübelzwang haben/therapieren; unter Grübelzwänge leiden

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Zwangsstörung (dort auch „Grübelzwang“)
[1] Wikipedia-Artikel „Grübeln (dort auch „Grübelzwang“)
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Grübelzwang
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGrübelzwang

Quellen:

  1. Richard Rabensaat: Kultur: Wimmelnde Tagebücher. In: Der Tagesspiegel Online. 26. Mai 2010 (URL, abgerufen am 11. Februar 2026).