Grünkohl

Grünkohl (Deutsch)

Substantiv, m

Singular Plural
Nominativ der Grünkohl die Grünkohle
Genitiv des Grünkohles
des Grünkohls
der Grünkohle
Dativ dem Grünkohl
dem Grünkohle
den Grünkohlen
Akkusativ den Grünkohl die Grünkohle

Worttrennung:

Grün·kohl, Plural: Grün·koh·le

Aussprache:

IPA: [ˈɡʁyːnˌkoːl]
Hörbeispiele:  Grünkohl (Info)

Bedeutungen:

[1] Botanik: Kohlsorte mit krausen Blättern, die keinen Kopf bildet
[2] Gastronomie: Speise aus gekochtem Grünkohl

Synonyme:

[1] Braunkohl, Krauskohl, Federkohl, wissenschaftlich: Brassica oleracea var. sabellica; Burenkohl, Hochkohl, Winterkohl, Strunkkohl, Kohl, Lippische Palme, Oldenburger Palme, Friesische Palme, Langkohl

Oberbegriffe:

[1] Kohl, Kreuzblütengewächs, Pflanze
[2] Kohl, Wintergemüse, Gemüse, Speise

Beispiele:

[1] Grünkohl bildet, anders als Weiß- und Rotkohl, keinen Kopf und ist an den gekräuselten Blättern zu erkennen.
[1] „Der Rosenkohl und der Grünkohl stehen noch.“[1]
[2] Grünkohl mit Pinkel ist ein bekanntes Gericht, das gern in Norddeutschland gegessen wird.
[2] Ich esse nicht gern Grünkohl.
[2] „Gerda Sabinin hatte ein großes Stück Rinderfilet gebraten und konnte, da es Ende November den ersten Frost gegeben hatte, außer dem Winterwirsing noch frischen Grünkohl anbieten.“[2]

Wortbildungen:

Grünkohlsaison, Grünkohlzeit

Übersetzungen

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Grünkohl
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Grünkohl
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalGrünkohl

Quellen:

  1. Mechtild Borrmann: Grenzgänger. Die Geschichte einer verlorenen deutschen Kindheit. Roman. Droemer, München 2019, ISBN 978-3-426-30608-6, Seite 16.
  2. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 624. 1. Auflage 2025.